Ramadama-Aktion

Ramadama-Aktion
Schülerinnen und Schüler mit großer Begeisterung dabei

„Wozu kommt eigentlich die Müllabführ“ oder „Warum gibt es einen Wertstoffhof“ könnten sich gar manche der 31 Viertklässler der Grundschule Hahnbach mit ihren Lehrkräften Maria Liebig und Michael Zollinger gefragt haben.
Der Hahnbacher Kulturausschuss (HKA) hatte zu einer Ramadama-Aktion aufgerufen. So machten sich die Schülerinnen und Schüler mit großer Begeisterung mit Unterstützung der Feuerwehr, Jägerkameradschaft, Jungstammtisch, Kegelclub, Männergesangsverein, Reservisten und Wasserwacht in sechs Gruppen rund um den Markt auf den Weg, um die Fluren und Wälder von Unrat zu säubern.
Neben achtlos weggeworfenen Getränkepfandflaschen und –dosen kamen mit Säcken voller Hausmüll, Katalogen und Zeitschriften, Autoreifen samt Felgen, einem Fahrrad und Schlauchboot insgesamt sechs Anhängerladungen an Müll zusammen. Als schmutzigste Stelle zeigte sich der Parkplatz unterhalb der Frohnbergauffahrt.
Im Wertstoffhof wurde alles der zuständigen Müllfirma zur fachgerechten Entsorgung übergeben. Eine vom HKA spendierte Brotzeit war für die fleißigen Schüler die Entschädigung für ihren Einsatz.

Quelle: Bild und Text, www.awz-hahnbach.de

Abschluss Modulare Truppausbildung 2018

Insgesamt 20 Jugendliche und Quereinsteiger aus den Feuerwehren Adlholz, Hahnbach, Iber, Mimbach, Süß und Ursulapoppenricht stellten sich der Prüfung zum Basismodul der Modularen Truppausbildung. Unter den gestrengen Augen von KBM Roland Kolbeck und KBI Christof Strobl zeigten die Teilnehmer was sie in den vergangenen Monaten gelernt hatten.

Diese neue Art der Modularen Truppausbildung (MTA) wurde im 2014 in Bayern eingeführt und kam nun zum zweiten Mal in der Gemeinde Hahnbach zum Abschluss. Unter der federführenden Organisation der Feuerwehr Hahnbach wurde den Teilnehmern durch Ausbilder aus allen vertretenden Gemeindewehren das Handwerkszeug für ihre späteres Feuerwehrleben näher gebracht. Die Ausbildung wurde durch die Feuerwehren gemeinsam bestritten, was dem Nachwuchs die Gelegenheit gab, miteinander Kontakte zu knüpfen und die örtlichen Gegebenheiten in der Nachbarschaft kennenzulernen. Als kleine Besonderheit wurde zum ersten Mal in Hahnbach auch gleich der Funklehrgang mit in die Ausbildung integriert.

Mitte April machten sich 20 Teilnehmer aus dem gesamten Gemeindebereich Hahnbach auf die beschwerlicher „Reise“, welche in der Abschlussprüfung ihren Höhepunkt fand. Sie durchliefen mehrere Themenblöcke, bei denen rechtliche Grundlagen und handwerkliches Geschick gefragt waren. So manchen Samstag und etliche Abende verbrachten die Teilnehmer hierfür im Feuerwehrgerätehaus. Abgerundet wurde das Ausbildungsprogramm durch einsatznahe Übungen. Bei diesen mussten die Teilnehmer das Gelernte zu den Themen Löschen und Hilfeleistung in der Praxis anwenden.

Am Prüfungstag mussten die Prüflinge nach einem theoretischen Test jeweils eine zugeloste praktische Aufgabe bewältigen. Diese spiegelten verschieden Themenschwerpunkte aus dem gesamten Ausbildungsprogramm wieder, wie z.B. Fahrzeugkunde, die Wasserentnahme aus dem Hydranten, das Anlegen von Knoten und Stichen sowie das Auffinden und Erklären verschiedener Ausrüstungsgegenstände.

Ein großes Seufzen der Erleichterung war vernehmbar, als Kreisbrandinspektor Christof Strobl den Teilnehmern mitteilte, dass alle die Prüfung bestanden haben und ihnen als Lohn für ihre Anstrengungen die Teilnehmerurkunde übergab. KBI Strobl zeigte sich erfreut, dass die Ausbildung wieder gemeinsam abgehalten werden konnte. Im Feuerwehrdienst sei man nur gemeinsam stark. Das Miteinander und der Zusammenhalt seien wichtige Voraussetzungen, um wirksam helfen zu können. Sein Dank galt nicht nur den Ausbildern sondern vor allem auch den Teilnehmern, dass sie ihre freizeitopfernde um für die wichtige Arbeit zum Einsatz und Schutz aller Mitbürgerinnen und Mitbürger gewappnet zu sein. Nun stünde der anstrengendste Teil bevor. Der zweijährige Übungs- und Einsatzdienst, sowie der Erste-Hilfe-Kurs, um letztendlich die Truppführerqualifikation zu erlangen.

In diese Kerbe schlug auch Bürgermeister Bernhard Lindner. In der Entscheidung, Feuerwehrdienst leisten zu wollen, sah er einen wichtigen und richtigen Schritt. Dieser sei freilich mit dem Opfern vieler Freizeitstunden verbunden. Wie wichtig eine solide Grundausbildung sei, zeige sich immer wieder, wenn man zu einem Ernstfall gerufen wird.

Abschließend wurden alle Lehrgangsteilnehmer und Schiedsrichter zum Essen eingeladen.

Hintergrund-Info zur modularen Truppmannausbildung:
Die Modulare Truppmannausbildung ist die Grundausbildung der Feuerwehr: Das Basismodul für junge Feuerwehrleute ab 15 umfasst 50 Unterrichtseinheiten. Es ist in unterschiedliche Blöcke, z.B. „rechtliche Grundlagen“, „Brennen und Löschen“, „Gerätekunde“, „Löscheinsatz“, „Hilfeleistungseinsatz“, „Gefahrgut“ und viele weitere unterteilt. Es umfasst theoretische Schulungen sowie praktische Übungsbeispiele und kann von  Standortfeuerwehren alleine oder in Kooperation durchgeführt werden. Eine Abschlussprüfung durch die Kreisbrandinspektionen schließt die Truppmannausbildung Basismodul ab.Die abgeschlossene MTA, bestehend aus Basismodul, Funkausbildung, Erste-Hilfe-Kurs und Abschlussmodul sind die Voraussetzung für alle weiterführenden Ausbildungen sowohl auf Landkreisebene als auch an den Staatlichen Feuerwehrschulen.

Teilnehmer der Ausbildung
Bauer Antonia (FF Süß), Bauer Claudia (FF Süß), Bauer Maximilian (FF Hahnbach), Bäumler Marion (FF Hahnbach), Bönisch Dominik (FF Hahnbach),  Dobmeier Markus (FF Mimbach), Ehbauer Lukas (FF Mimbach), Fenk Sebastian (FF Süß), Härtl Simon (FF Adlholz), Herrmann Hubertus (FF Ursulapoppenricht), Klober Jürgen (FF Hahnbach), Mayer Katharina (FF Süß), Rösl Lorena (FF Süß), Schmalzl Lena (FF Iber), Schmidbauer Alexander (FF Ursulapoppenricht), Siegert Markus (FF Hahnbach), Siegler Florian (FF Adlholz), Siegler Matthias (FF Adlholz), Spitzenberger Lea (FF Hahnbach), Werner Sabine (FF Iber)

zum Bild: insgesamt 20 Teilnehmer aus 6 Gemeindewehren absolvierten mit Bravur die Prüfung zum Basismodul der Modularen Truppausbildung. Gratulieren durften gemeinsam mit den Ausbildern und den anwesenden Kommandanten, KBI Christof Strobl (1.v.l.), KBM Roland Kolbeck (4.v.l), KBM Michael Iberer (1.v.r.) und E-KBR Franz Iberer (3.v.r.)

Nur im Notfall gerufen, aber immer da

„Nur im Notfall gerufen, aber immer da“

mit diesen Worten leitete Pfarrvikar Christian Preitschaft seine Predigt zum Floriansamt auf dem Frohnberg ein. Er stellte hierin den unermüdlichen Eifer der ehrenamtlich Tätigen in den Mittelpunkt und verglich die Arbeit der Feuerwehr mit der der Kirche. Die Feuerwehr leistet ihre Arbeit nicht um ihrer selbst willen, sondern will hierdurch ihren Mitmenschen helfen und drohenden Schaden so gering wie möglich zu halten. „Ihr verkörpert quasi die Nächstenliebe auf der Straße“, so Preitschaft.

Die Feuerwehr nimmt den 04. Mai zum Anlass ihrem Schutzpatron St. Florian, einem österreichischen Heiligen der sich nicht scheute für seine Überzeugungen in den Kerker zu gehen und sogar das Martyrium für Jesus auf sich nahm, zu danken und ihn auch für das kommende Jahr um seinen Beistand zu bitten.

Nach einem Bericht vom 19. Mai 1827 wurde jedoch bereits vor ca. 150 Jahren, also wohl seit Erbauung der Wallfahrtskirche, der Florianstag feierlich begangen. Vermutlich aufgrund der vielen und großen vorgefallenen Brände in den vergangenen Jahren. Damals startete man die Festlichkeit indem man morgens in feierlicher Prozession mit dem Allerheiligsten auf den Frohnberg zog, wo ein Festgottesdienst abgehalten wurde. Am Nachmittag beschloss man den Tag mit einer Litanei.

Als aber später niemand mehr von einem Feuerschaden hörte, erkaltete der Eifer, wozu besonders die Kriegswirren infolge der französischen Revolution beigetragen haben mögen.

Da setzten der große Brand in Hahnbach 1819 und mehrere ähnliche Unglücksfälle in der Umgebung wieder alles in Schrecken. Daher stellten schon am 15. Mai 1824 sämtliche Hausväter der Pfarrei beim Magistrat den Antrag, den Brauch wieder einzuführen.

Nach längeren Verhandlungen wurde endlich seitens der königlichen Regierung des Regenkreises am 16. Oktober 1827 gestattet, dass am Sonntag vor Floriani das Hochamt, in Verbindung einer vorhergehenden Prozession, wieder am Frohnberg abgehalten werden darf.

Nach einer anderen Überlieferung wurde am 16. August des Jahres 1778 der Markt Hahnbach durch ein starkes Unwetter heimgesucht, bei welchem binnen einer Viertelstunde insgesamt dreimal der Blitz eingeschlagen haben soll ohne zu zünden. Darüber hinaus wurden, laut des Bildtextes des Votivbildes, auch zwei Personen vom Blitz getroffen. Hierbei handelte es sich zum einen um den Lehrer Baptist Singer, welcher in der Nähe des Turmes gebetet haben soll. Ob er hierdurch Verletzungen erlitten hat ist nicht überliefert. Der Bildtext spricht hier nur davon, dass er zu Boden geworfen wurde. Neben dem Lehrer soll noch eine weitere Person vom Blitz getroffen worden sein, welche zwar verletzt, aber nicht getötet worden ist.

Angehalten von dieser Begebenheit stiftete die Bürgerschaft dieses Votivbild, welches noch heute in der Walfahrtskirche von jenem Ereignis erzählt. Außerdem gelobte die Bevölkerung des Marktes, dass sie anlässlich dieses Wunders und zum Dank der Gottesmutter Maria und dem heiligen Florian jedes Jahr ein Hochamt am Frohnberg abhalten wolle, aus welchem sich das jährliche Floriansamt entwickelt hat. Seit den 1960er nimmt die Feuerwehr Hahnbach dieses Gelöbnis der Marktgemeinde zum Anlass um Dank zu sagen für unfallfreien Dienst am Nächsten. Seit der Gebietsreform 1972 beteiligen sich alle acht Gemeindewehren am alljährlich, um den 04. Mai stattfindenden, Floriansamt der Marktgemeinde Hahnbach.

zum Bild: die acht Fahnen der Gemeindewehren säumen den Altar
zum Bild: E-KBR Franz Iberer zeigt KBI Christof Strobl das Votivbild auf welches sich die Tradition des Florianstages zurückführen lässt.
zum Bild: Bürgermeister Bernhard Lindner stolz mit den Fahnen seiner Gemeindewehren (von rechts: Bgm. Bernhard Lindner, KBI Christof Strobl, Pfarrvikar Christian Preitschaft, E-KBR Franz Iberer, KBM Michael Iberer)

Eine umfangreiche Ausbildung

Vergangenen Dienstag haben sich sich über 30 Jugendliche und Quereinsteiger, aus sechs Feuerwehren des Gemeindebereiches Hahnbach, auf die umfangreiche Ausbildung der Modularen Truppausbildung gemacht.

Zur Eröffnung begrüßte Kommandant der Feuerwehr Hahnbach und Kreisbrandmeister Michael Iberer alle Anwesenden und dankte Ihnen, dass sie bereit sind ihre Freizeit für den Dienst am nächsten zu opfern und sich dieser Ausbildung zu stellen. Auch dritte Bürgermeisterin Evi Höllerer lobte das Engagement der Feuerwehren im Gemeindebereich und zeigte sich sichtlich überrascht, was eine Feuerwehrfrau /-mann alles lernen muss und was sie bereit sind dafür an Freizeit zu opfern.

Als besondere Wertschätzung dieser Ausbildung ist auch die Anwesenheit aller an der Ausbildung beteiligter Ausbilder und aller Kommandanten der beteilgten Wehren zu deuten.

Dann ging es aber auch schon gleich mit der ersten Ausbildungssequenz los. Ehrenkreisbrandrat und Ehrenkommandant der Feuerwehr Hahnbach Franz Iberer zeigte den Anwesenden sehr bildhaft nicht nur die Rechte, sondern auch die Pflichten auf, die ein Feuerwehrdienstleistender zu erfüllen hat. In einer weiteren Überungseinheit zeigt er Ihnen die Organisation und die rechtlichen Grundlagen auf, auf denen der Feuerwehrdienst beruht. Er verstand es, durch seinen reichhaltigen Erfahrungsschatz, diese trockenen Themen lebhaft und interessant zu gestalten.

Nikolausfeier für die Kinder der Aktiven und Löschküken

Nikolausfeier für die Kinder der Aktiven und Löschküken

Auch heuer wurden die Kinder der Aktiven Feuerwehrfrauen und -Männer zusammen mit den Löschküken zu einer Nikolausfeier geladen. Nach einer kurzen Fackelwanderung im Schneegestöber, war unser Ziel wieder im Feuerwehrhaus.

Stille kehrte ein als unser Märchenonkel “Walter Trösch” den Kindern zwei Weihnachtliche Geschichten erzählte.

Kurz darauf klopfte der Krampus und trat mit dem Nikolaus in die Hallen der Feuerwehr Hahnbach ein. Für jedes Kind hatte der Nikolaus einen kleinen Text in seinem roten Buch stehen, und ein Geschenk parat. Auch über die Jugend der Feuerwehr stand in seinem roten Buch etwas, das den Krampus dazu veranlasste seine Rute zu benutzen.

Bei Kinderpunsch, Lebkuchen und Plätzchen klang der schöne Abend aus.

Wissentest 2017

Leistungen können sich sehen lassen

21 Jugendliche der Feuerwehren der Marktgemeinde Hahnbach absolvieren Wissenstest

Hahnbach/Adlholz. In diesem Jahr konnte die wehrübergreifende Zusammenarbeit auf Gemeindeebene weiter intensiviert werden. So traf man sich während des Jahres zu gemeinsamen Jugendübungen, die als Ergänzung und Abwechslung zum laufenden Ausbildungsbetrieb gedacht sind. Im alljährlichen Programm der Jugendfeuerwehr steht in den Herbstmonaten die Durchführung des Wissenstestes. So entschlossen sich die Verantwortlichen auf Gemeindeebene in diesem Jahr erneut, sich bei der Abnahme des Wissenstestes an einem gemeinsamen Termin zusammen zu tun. Die Abnahme richtete die Freiwillige Feuerwehr Adlholz aus. In diesem Jahr mussten die Jugendlichen die Themen Unfallverhütungsvorschriften, persönliche Schutzausrüstung sowie Dienstkleidung genauer unter die Lupe nehmen. 21 Feuerwehranwärter der Feuerwehren aus Adlholz, Hahnbach, Mimbach-Mausdorf, Süß und Ursulapoppenricht stellten sich der Prüfung im Beisein des Schiedsrichterteams, bestehend aus Kreisbrandinspektor Christof Strobl und Kreisbrandmeister Michael Iberer. Neben den theoretischen Fragen in den unterschiedlichen Stufen, mussten ab der Stufe 3 die Jugendlichen auch in einer kurzen Befragung Rede und Antwort stehen. Über die sehr guten Ergebnisse freuten sich die Feuerwehranwärter mit Schiedsrichtern und Jugendwarten. Hahnbachs Erster Bürgermeister Bernhard Lindner begrüßte es, dass sich junge Menschen der Ausbildung im Feuerwehrdienst unterziehen, stellt doch der sich momentan in Ausbildung befindende Nachwuchs die aktiven Feuerwehrkräfte der Zukunft in der Marktgemeinde dar. Als Dank für ihre Leistungen und die geopferte Zeit wurden alle Teilnehmer von Bürgermeister Lindner in der Gastwirtschaft Härtl in Oberschalkenbach zu einer Brotzeit eingeladen.

Zum Bild: Zufriedene Gesichter nach erfolgreicher Absolvierung des diesjährigen Wissenstestes. 21 Jugendliche der Feuerwehren aus Adlholz, Hahnbach, Mimbach-Mausdorf, Süß und Ursulapoppenricht beim Gruppenbild mit Kreisbrandinspektor Christof Strobl (rechts außen) und Kreisbrandmeister Michael Iberer (links außen).

„Wenn ich groß bin werde ich Feuerwehrmann“

„Wenn ich groß bin werde ich Feuerwehrmann“

Unter diesem Motto beteiligte sich die Feuerwehr Hahnbach auch in diesem wieder am Ferienprogramm der Marktgemeinde Hahnbach. Bei bestem Wetter kamen 17 Jungen und Mädchen im Alter zwischen 7 und 12 Jahren zu Besuch ins Feuerwehrhaus und genossen das vielseitig gestaltete Programm. Neben Kräften der aktiven Wehr unterstützten die Betreuer der Kinderfeuerwehr sowie die Angehörigen der Jugendfeuerwehr mit ihren Jugendwarten tatkräftig.

Auf dem Programm stand in erster Linie der Umgang mit Strahlrohr und sonstigen Armaturen der Feuerwehr aber wohl auch die Aussicht auf Hahnbach aus der Vogelperspektive war für die Kinder ein tolles Erlebnis. Durch die Drehleiter der Feuerwehr Sulzbach wurde es ermöglicht etwas Höhenluft zu schnuppern.

Ziemlich durchnässt und sichtlich erschöpft wurden die Teilnehmer mit dem HLF der FF Hahnbach wieder ans Feuerwehgerätehaus zurücktransportiert, wo es nach einer kurzer Trocknungsphase am Lagerfeuer Stockbrot für die Kinder gab.

Für die Feuerwehr ist das Ferienprogramm auch jedes Jahr eine tolle Sache und auch für die Kinder war der Nachmittag mit den „roten Autos“ wieder ein tolles Erlebnis.

Kickerturnier

Kickerturnier

Turniersieger

2017 Philipp Gebert Martin Rauch
2016 Christof Trösch Richard Schuster
2015 Christian Graf Jiri Masek
2014 Stefan Gericke Florian Kellner
2013 Kein Turnier
2012 Tobias Burger Johannes Wolf
2011 Tobias Burger Johannes Wolf
2010 Christian Graf Jaro Jungmann
2009 Florian Käufl Johannes Wolf
2008 Chrisoph Abredat Mattias Sommer
2007 Florian Käufl Johannes Wolf
2006 Markus Rauch Christof Reichert
2005 Uwe Bauer Peter Dechant
2004 Christof Trösch Andreas Przibilla
2003 Christof Trösch Andreas Przibilla
2002 Stefan Gericke Markus Graf
2001 Stefan Gericke Markus Graf
2000 Alexander Abredat Marius Hofbeck
1999 Hans Kummert Josef Rauch 2
1998 Günter Vogl Josef Graf
1997 Wolfgang Kredler Klaus Aures

 

 

Regeln
  1. Der Ball darf beim Einwurf in das Spielfeld nicht beeinflusst werden, d.h. der Lauf des Balles darf nicht durch “Stopfen” verändert werden und gilt nur dann als korrekter Einwurf.
  2. Das einwerfende Team darf den Ball nicht einwerfen, bevor das gegnerische Team seine Spielbereitschaft bestätigt hat.
  3. Das Drehen der Stangen ist nicht erlaubt, falls dies zu einem Tor führt, wird dieses nicht gezählt und das Team wirft neu ein. Trifft dieser durch das Drehen nicht ins Tor, so wird normal weitergespielt.
  4. Ist ein Ball außerhalb des Spielbereiches, wird dieser neu eingeworfen. Liegt ein Ball absolut still und wird von keiner der Figuren mehr erreicht, dann wird der Ball entweder vom Torwart selbst in die nächstliegende Ecke gelegt oder neu ins Spielfeld eingeworfen.
  5. Jede Beeinflussung des Tisches insbesondere während des Spieles ist verboten.
  6. Ablenkungen und Behinderungen der Spieler durch Zuschauer sind verboten. Auch sind unsportliche Kommentare und Beleidigungen gegenüber Mitspielern verboten.
  7. Ein Tor Wird nur dann gewertet, wenn der Ball im Tor bleibt.
  8. Es wird immer in Zweimann – Mannschaften gespielt.
  9. Es besteht die Möglichkeit des Unentschiedens.
  10. Punkteverteilung:
  11. Sieg 3 Punkte
  • Unentschieden 1 Punkt
  • Niederlage 0 Punkte
      • Das Tor verhältnis kann am Ende entscheidend sein. Bei gleichem Torverhältnis entscheidet der direkte Vergleich.
  1. Professionelle Spieler können auch noch nachträglich von der Turnierleitung disqualifiziert werden.
  2. Die Turnierleitung gibt die Spiele frei und die Ergebnisse sind der Turnierleitung unverzüglich nach Spielende mitzuteilen, um einen zügigen Spielverlauf sicherzustellen.
  3. Entscheidungen der Turnierleitung sind endgültig und nicht anfechtbar.

Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehr 2015

Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehr 2015

Am 11/ 12.9. fand zum ersten Mal ein 24-Stunden-Wachdienst mit den Jungendlichen der Feuerwehr Hahnbach statt. Um 18:00 Uhr begann der Dienst für die Jungendlichen. Nach der Begrüßung  und der Einteilung auf die Fahrzeuge, konnten sich beim anschließenden Grill  die Jungendlichen für die Übung, Gerätekunden am neuen HLF, stärken. Der erste Einsatz ließ dann nicht lange auf sich warten.  Mit dem Einsatzstichwort “Brand eines Gartenhaus“ rückten die Jungendlichen aus. Nach kurzer Erkundung an der Einsatzstelle, wurden zwei Trupps eingesetzt um den Brand mit darauffolgen Entstehungsbrand unter Einsatz eines Dritten Trupps zu löschen. Nach Rückkehr ins Feuerwehrhaus und der wieder Herstellung der Einsatzbereitschaft, erfolgte auch schon der nächste Alarm. Alarmschlagwort war:  “ Vermisste Person “ im Bereich des Vils-Pfad. Nach kurzer Suche wurde die Person gefunden und durch Erste-Hilfe-Maßnahmen transportfähig gemacht. Der Rest der Nacht blieb ruhig, bis kurz nach dem Frühstück die nächste Alarmierung folgte: „ Person eingeklemmt unter Radlader „ nach kurzer Erkundung und Sicherung der Einsatzstelle und der Schaufel wurde die Feuerwehr Sulzbach-Rosenberg mit dem Rüstzug nachalamiert. Die Einsatzkräfte der Jugendfeuerwehr Su-Ro befreiten die unter der Baggerschaufel eingeklemmte Person mit Hilfe ihrer Hebekissen, nach Übergabe der Person, rückten die Einsatzkräfte der beiden Wehren zur Besichtigung des neuen Feuerwehrhaus in Sulzbach und einer Runde Drehleiterfahren ab. Schon bei der Rückfahrt zum Gerätehaus wurden die Jugendlichen zu einer  Ölspur in den Schalkenthaner Weg alarmiert. Die ca.200 Meter  lange Ölspur wurde abgestreut und die Straße mit Schilder abgesichert.  Nach einer kurzen Besprechung im Gerätehaus, wurde die Wache mit dem Stichwort: “Person im Wasser“ zur Unterstützung der Wasserwacht Hahnbach nachalarmiert, dabei mussten die Eingesetzten Kräfte den verunglückten mit einem Boot der Wasserwacht retten. Beim  letzten Einsatz wurden die Jugendlichen mit dem Einsatzstichwort “Person in Grube“ alarmiert. Nach der Erkundung der Einsatzstelle und abdecken der Grube, wurde die Person mit Hilfe der Trage, aus der Grube befreit und den Rettungskräften übergeben.

Ein dickes und herzliches Dankschön an all die, die uns bei der Ausübung und Durchführung unterstützt haben.

Wissenstest 2015

Wissenstest 2015

Was tut eigentlich dieser Kommandant?

In der Gemeinde Hahnbach stellten sich die Jugendlichen wieder der Aufgabe des Wissentestes. Neben zwei Gastteilnehmern aus den Feuerwehren Sigl und Schönlind mussten die Jugendlichen aus den Feuerwehren Hahnbach, Adlholz, Süß, Mimbach/Mausdorf und Ursulapoppenricht wieder unter Beweis stellen was sie gelernt hatten.

In diesem Jahr stand neben dem Jugendschutz die Organisation der Feuerwehr auf dem Stundenplan. Hier wurden den Jugendlichen unter anderen die Arten der gemeindlichen Feuerwehren sowie deren Struktur aufgezeigt. Die Aufgaben des Kommandanten sowie der Landkreisführung waren nur ein Teil des zu behandelnden Lehrstoffs.

Im zweiten Teil ging es darum, was den Jugendlichen im Rahmen des Jugendschutzes alles erlaubt ist und was nicht. So wurden auch die Themen des Alkoholkonsums und der zeitlichen Aufenthaltsdauer in den Gerätehäusern und bei öffentlichen Veranstaltungen thematisiert.

Beschränken sich die Stufen 1 und 2 des Wissenstestes lediglich auf theoretische Kenntnisse mussten die Jugendlichen der Stufen 3 und 4 auch „praktisch“ zeigen was sie gelernt hatten. So mussten die Aufgaben des Kommandanten, des Kreisbrandinspektors und des Kreisbrandrates richtig zugeordnet werden. Außerdem ging es um die Rechte und Pflichten der Jugendlichen in der Feuerwehr.

Die Schiedsrichter KBI Karl Luber, KBM Christof Strobl und Michael Iberer konnten letztendlich allen Jugendlichen zum bestanden Wissenstest gratulieren und wünschten ihnen weiterhin viel Spaß in der Feuerwehr.

Insgesamt haben 31 Jugendliche aus dem Gemeindebereich Hahnbach am Wissenstest 2015 teilgenommen. Davon legten zwei Jugendliche den Wissentest der Stufe 4, drei Jugendliche der Stufe 3 (Gold), 10 Jugendliche der Stufe 2 (Silber) und 16 Jugendliche der Stufe 1 (Bronze) ab.

Durch die gemeinsame Abnahme des Wissenstestes wurde wieder die Harmonie der Feuerwehren in der Marktgemeinde untereinander deutlich. Durch derartige gemeinsame Veranstaltungen wird den Jugendlichen ein „Wir“-Gefühl vermittelt, denn die Zeiten des „Mein Feuer / Dein Feuer“ sind schon lange vorbei. In der heutigen schnelllebigen Zeit und der beruflichen Abwesenheit sind alle Feuerwehren auf eine gute Zusammenarbeit untereinander angewiesen.