Florianstag 2014

Florianstag 2014

Hahnbach. (ibj) Zur guten Tradition ist für die Feuerwehren der Marktgemeinde Hahnbach das Florianiamt zur Erinnerung an ihren Schutzpatron auf dem Frohnberg geworden. Mit ihren acht Fahnen füllten sie zusammen mit den Landkreisführungskräften, sowie Bürgermeistern und Gemeinderäten die Wallfahrtskirche. Mit festlichem Orgelspiel von Renate Werner und stimmgewaltigen Lieder aus der Schubert-Messe sowie dem eigens getexteten Florianslied wurde der von Pfarrer Dr. Christian Schulz und Hans Peter Heindl zelebrierte Gottesdienst begleitet. Nach Erzählungen aus dem Leben Florians leitete Dr. Schulz in der Predigt vom gängigen Begriff der „Floriansjünger“ auf die Jünger Jesu als seine Schüler über. Im Vergleich zu ihnen seien auch Feuerwehrleute ganz fraglos ständig Schüler in vielen Bereichen. Die sich immer ändernden Einsatzsituationen und Gerätschaften erfordern ein andauerndes Lernen und Besonnenheit. Die Bereitschaft sich für die Gemeinschaft einzusetzen sei ein wertvoller Dienst. Das Feuerwehrmotto: „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ bezeichnete er als Fundament für das Glaubenszeugnis und für die Bereitschaft zur Hilfe, aber auch in gemeinschaftlich froher Runde. In den Fürbitten wurde der verstorbenen Feuerwehrkameraden gedacht.
Beim anschließenden Treffen in der Frohnbergwirtschaft freute sich der neue Bürgermeister Bernhard Lindner, sein neues Amt mit einem Gottesdienst antreten zu können und beim ersten offiziellen Termin die Feuerwehrleute der Gemeinde um sich zu haben. Als wichtige Komponente für die Feuerwehr nannte er die Bewahrung der Tradition und die Fahne als Symbol des Zusammenhalts.
Kreisbrandrat Fredi Weiß nutzte den Anlass, dem scheidenden Bürgermeister Hans Kummert für seinen Einsatz und die Unterstützung der Feuerwehren zu danken. Anhand vieler Beispiele schilderte er sein erfolgreiches Bemühen um den harmonischen Zusammenhalt der Wehren in der Gemeinde. Die große Bereitschaft zur Kooperation bei der gemeinsamen Beschaffung des neuen Hilfeleistungsfahrzeugs mit der Stadt Schnaittenbach stellte er besonders heraus. Auf Vorschlag aller Gemeindewehren überreichte er ihm die Feuerwehrehrennadel in Gold des Kreisfeuerwehrverbandes.
Aus der Sicht von Kummert wurde ihm das Leben mit der Feuerwehr leicht gemacht. Er wünsche dies mit seinem Nachfolger so fortzuführen. So sehe er die Sicherheit im Feuerwehrwesen der Gemeinde auch in Zukunft gewährleistet.

Bild: Mit dem scheidenden Bürgermeister Hans Kummert (3. von links) freuen sich Kommandant Michael Iberer, Bürgermeister Bernhard Lindner (von links), die stellvertretenden Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Franz-Josef Rauch und Karlheinz Scheibl (1. und 3. von rechts), Kreisbrandinspektor Karl Luber, 2. Kommandant Günter Berger und Kreisbrandrat Fredi Weiß (2., 4. und 5. von rechts) über die Auszeichnung

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Rauchmelder 2013

Rauchmelder 2013

Hahnbach. (ibj) Jeden Monat verunglücken in Deutschland etwa 40 Menschen tödlich durch Brände und dies meist in den eigenen vier Wänden. Zwei Drittel aller Brandopfer werden im Schlaf überrascht. Gerade die Zeit um Weihnachten bringt vermehrte Gefahren mit sich.
Der Christbaum erstrahlt im Kerzenschein oder die Familie versammelt sich um den Adventskranz. So oder ähnlich stellt man sich vielerorts Besinnlichkeit in den Tagen vor und um Weihnachten vor. Sehr schnell ist aber die heimelige Stimmung verflogen, wenn die unscheinbare Flamme der Kerze außer Kontrolle gerät und der Baum in Flammen steht. Noch schlimmer ist es, wenn die Familie im Schlaf von Feuer und Rauch überrascht wird. Vielen ist unbewusst, dass die primäre Gefahr für Menschen nicht direkt von der Flamme, sondern durch Rauchentwicklung ausgeht. Aufgrund der vielen synthetisch hergestellten Materialien, die sich in jedem Haushalt finden, genügen bei Rauchentwicklung bereits wenige Atemzüge um bewusstlos zu werden oder schlimmstenfalls zu Tode zu kommen. Die Feuerwehr ist hierdurch trotz schnellen Einsatzes oftmals nicht mehr in der Lage Personen lebend aus Gebäuden zu befreien.
Um diese Negativstatistik zu beheben hat Bayern zum 1. Januar 2013 eine Rauchmelderpflicht eingeführt. Ab diesem Zeitpunkt müssen alle Neu- und Umbauten mit Rauchmeldern ausgerüstet werden. Mit dem Nachrüsten der Bestandswohnungen ist bis zum 31. Dezember 2017 Zeit gegeben.
Mit der Frage, wie und wo Rauchmelder in Wohngebäuden eingebaut werden, beschäftigt sich eine Wanderausstellung des Kreisfeuerwehrverbandes Amberg-Sulzbach unter dem Motto „Damit Dein Schutzengel in Ruhe schläft“ und ist derzeit in der Aula der Grund- und Mittelschule Hahnbach bis zum 20. Januar 2014 zu besichtigen. Bei der Eröffnung durch Kreisbrandrat Fredi Weiß und 2. Bürgermeister Norbert Bösl wurde diskutiert wie die Öffentlichkeit für diese Problematik sensibilisiert werden kann. Auch an Kindern sollte dieses Thema nicht unbeachtet vorbeigehen. Auf die Möglichkeit von Rauchmeldern als Geschenk wurde dabei hingewiesen.

Zum Bild: Auf eine Vielfalt von Informationen wurde bei der Ausstellungseröffnung mit Kommandant Michael Iberer, Sachbearbeiter für Feuerwesen der Verwaltungsgemeinschaft Jürgen Weiß, 2. Kommandant Günter Berger (von links), sowie von Fachbereichsleiter für Brandschutzerziehung, Jürgen Ehrensberger, Kreisbrandinspektor Karl Luber, Kreisbrandrat Fredi Weiß und 2. Bürgermeister Norbert Bösl (von rechts) hingewiesen.

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Kameradschaftsabend 2013

Kameradschaftsabend 2013

Hahnbach. (ibj) Eine Vielzahl von Ehrungen, Auszeichnungen und Beförderungen gab es beim Kameradschaftsabend der Freiwilligen Feuerwehr. Im vorausgegangenen Dank-Gottesdienst ging Pfarrer Dr. Christian Schulz bei der Predigt darauf ein, dass sich eine gut funktionierende Kameradschaft auch darin auszeichnet, Konflikte so zu lösen, als würde man einen Knoten aus einem gefüllten Wasserschlauch entfernen wollen. Würde man ihn – wie Alexander der Große mit dem Gordischen Knoten – zerschneiden, käme kein gutes Harmonieren zustande. Vielmehr seien Konflikte durch ein sachliches Gespräch zu lösen.
Beim anschließenden Abend im Gerätehaus wurden das Leistungsabzeichen für „Löschgruppe“ der Stufe 1 (Bronze) an Andreas Graf, Christian Klier, Maximilian Novak, Thomas Ritter, Julian Wawersig, Marius Wawersig und Johannes Weiß verliehen. Stufe 2 (Silber) bekamen Maximilian Rauch und Katharina Schmidt. Mit Stufe 3 (Gold) wurden Philipp Gebert, Simon Trösch und Martin Winkler ausgezeichnet. Stufe 4 (Gold-Blau) bekam Dominik Preuß. Stufe 5 (Gold-Grün) erhielten Konstantin Hofmann und Barbara Weiß. Stufe 6 (Gold –Rot) wurde an Stefan Weber, Michael Wiesnet und Petra Wiesmeth verliehen.
Für die Leistungsprüfung „Technische Hilfeleistung“ wurde das Abzeichen für Stufe 1 (Bronze) an Christian Klier, Christina Pfab und Marius Wawersig verliehen. Stufe 2 (Silber) erhielten Benedikt Bauer und Philipp Gebert. Stufe 3 (Gold) bekamen Oliver Heinl und Dominik Preuß. Stufe 4 Gold-Blau) gab es Johannes Gebert, Simon Trösch, Thomas Trummer und Petra Wiesmeth. Stufe 5 (Gold-Grün) bekamen Michael Iberer, Stefan Weber und Josef Winkler. Stufe 6 (Gold-Rot) wurde an Michael Horst, Josef Kustner, Annemarie Lindner und Michael Wiesnet verliehen.
Beim Oberpfalz-Cup holte sich eine Gruppe den Pokal für den 1. Platz.
Für den erfolgreichen Wissenstest bekamen Thomas Ritter, Maximilian Novak und Johannes Weiß ein Abzeichen mit Urkunde.
20 Kameraden nahmen an Fortbildungen u. a. als Leiter des Atemschutzes, Truppführer, Leiter einer Feuerwehr und einem Motorsägenkurs teil.
Mit der Ablegung der entsprechenden Leistungsprüfung wurden Christian Klier und Marius Wawersig zum Feuerwehrmann, Philipp Gebert, Simon Trösch und Martin Winkler zum Oberfeuerwehrmann und Stefan Weber, Michael Wiesnet und Petra Wismeth zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Richard Schuster und Hermann Siegert wurden aufgrund ihrer Tätigkeiten zum Oberlöschmeister befördert.
Kommandant Michael Iberer dankte allen für ihre Einsatzbereitschaft und appellierte weiterhin sich für den Feuerwehrdienst zur Verfügung zu stellen.
Für 25-Jährige Vereinszugehörigkeit wurden Karl-Heinz Gebert, Matthias Graf, Franz Kredler, Bernhard Krieger, Andreas Luber, Gerald Rauch und Hans Winkler geehrt.
Richard Bauer, Willi Eckl, Erwin Endisch, Jakob Ertl, Josef Hirsch, Josef Horst, Wolfgang Idschiok, Josef Rauch, Sebastian Weiß wurden für 40-jährige Zugehörigkeit ausgezeichnet. Leonard Weber konnte auf 50-jährige Mitgliedschaft zurück blicken.
Zur Freude aller Anwesenden konnten 16 Neumitglieder in die Wehr aufgenommen werden.
Kreisbrandrat Fredi Weiß lobte die vielfältigen Aktivitäten und die Bereitschaft zu Leistungsabzeichen sowie Fortbildung.
2. Bürgermeister Norbert Bösl dankte namens der Marktgemeinde für den uneigennützlichen Einsatz zur Sicherheit der Bürger.

Bild 1: Vorsitzender Rudi Siegert (links) und 2. Vorsitzender Stefan Gericke (rechts) dankten den langjährigen Mitgliedern

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Wettkampf in Passau 2013

Wettkampf in Passau 2013

Auf zu neuen Gefilden
Die Wettkampftruppe der FF Hahnbach traut sich zum ersten Mal, neben Österreich im vergangen Jahr, auch in diesem Jahr am 27.04.2013 aus den inzwischen altgewohnten oberpfälzer Gefilden hinaus. Diesmal ging es in den Landkreis Passau, nach Bad Höhenstadt.
Vergleichbar mit den Bewerben auf Oberpfalzebene und in Österreich war auch hier neben einem Löschaufbau ohne Bereitstellung ebenfalls ein Staffellauf mit 400m zu absolvieren. Unter knapp 70 angemeldeten Mannschaften stellte unsere Wehr eine von vier antretenden Mannschaften aus der Oberpfalz. Trotz massiven Personaljonglierens im Vorfeld und nur zäher Übungsteilnahme konnte eine hervorragender 13. Platz (zweitbeste Platzierung unter den oberpfälzer Mannschaften) errungen werden. Die Feuerwehr Hahnbach konnte sich auch in diesem Jahr wieder von ihrer besten Seite zeigen.
Für einiges Aufsehen nicht nur in den eigenen Reihen sorgte ein “fast” perfekt verlegter C-Schlauch des Angriffstrupps. Ob wirklich Wasser an der Einsatzstelle angekommen wäre ist durch den fabrizierten Knoten wohl eher zu bezweifeln. Dies sorgte beim kompletten Schiedsrichtergremium, nicht auf der eigenen Bahn, für Schmunzeln.
Ein besonderer Dank geht an Christof Trösch und Philipp Gebert, die in diesem Jahr die Ausbildung übernommen haben. Außerdem ein herzlicher Dank an Florian Bauchinger, der kurzfristig dazu bereiterklärt hat einzuspringen. Darüberhinaus freute sich die Mannschaft sehr, dass es sich unser Ehrenkommandant und Ehrenkreisbrandrat Franz Iberer auch in diesem Jahr nicht nehmen lies wieder als Begleitperson mitzufahren.

Mannschaft von links: Michael Iberer, Dominik Preuß, Stefan Gericke, Lorenz Meier, Benedikt Bauer, Florian Fenk, Michael Wiesnet, Christof Trösch, Florian Bauchinger, Gebert Philipp (nicht am Bild)

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5. Oberpfalzcup

5. Oberpfalzcup

Da ist das Ding…
…mit diesem Freudenschrei nahm Josef Rauch am 11.05.2013 in Vertretung für den Gruppenführer Franz Iberer den Siegespokal beim 5. Oberpfalz-Cup in Gebelkofen, Lkr. Regensburg, in Empfang.
Seit nun drei Jahren hat die FF Hahnbach im Wettbewerbsgeschäft auf Oberpfalz-Ebene ihr Glück probiert. Bereits nach ihrem zweiten Antritt beim Oberpfalz-Cup hat die Mannschaft um Ehrenkreisbrandrat Franz Iberer sich auf den 1.Platz in der Wertungsklasse B (mit Alterpunkten) katapultiert. Die Gruppe aus den Reihen der FF Hahnbach, bestehend aus Franz Iberer, Josef Straubinger, Herbert Straubinger, Josef Rauch, Josef Winkler, Hermann Siegert, Richard Schuster, Franz Krusch, Josef Kustner und Rudi Siegert, brachten ein Gesamtalter von 565 Jahren zu Tage und zogen somit die Aufmerksamkeit aller am Wettkampf teilnehmenden Mannschaften auf sich. Trotz einiger Schwierigkeiten und bangen Zittern stand es endlich fest. Die “Sinorentruppe” hat es trotz ihres Alters allen anderen gezeigt. Nicht ganz ohne Neid musste die andere Mannschaft unserer Wehr sich eingestehen, “die Alten haben es immer noch drauf”!!! Die Vertreter der zweiten angetretenen Mannschaft waren: Michael Iberer, Stefan Gericke, Dominik Preuß, Christian Klier, Lorenz Meier, Sebastian Schötz, Florian Fenk, Tobias Hunzinger, Christof Trösch und Benedikt Bauer
Am Abend ließen ein Teil der Truppe gemeinsam mit ihrem Gruppenführer und dem Kommandanten der Wehr noch die Korken knallen. Die gesamte Führung der FF Hahnbach ist stolz auf ihre erfolgreiche Löschgruppe und gratuliert von ganzem Herzen.

1. Reihe v.l.: Franz Iberer, Josef Straubinger, Franz Krusch, Hermann Siegert, Josef Rauch, Rudi Siegert
2. Reiche v.l.: Josef Winkler, Richard Schuster, Herbert Straubinger, Josef Kustner

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Jahreshauptversammlung 2013

Jahreshauptversammlung 2013

Hahnbach. (ibj) Entgegen mancher Bedenken und Unsicherheiten im Hinblick auf die Besetzung der Führungspositionen bei den Neuwahlen verlief die Dienst- und Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hahnbach äußerst harmonisch. Dabei berichteten die Vorstandsmitglieder und Kommandanten von einem aktiven Vereinsleben. Unter den 245 Mitgliedern mit steigender Altersstruktur sind 67 Aktive und 25 Frauen. Vorsitzender Rudi Siegert freute sich über den zahlreichen Besuch von Aktiven.
Zweiter Vorsitzender Wolfgang Gebert zählte die Aktivitäten des Vereins auf. Als wesentlich nannte er den Tag der Feuerwehr mit Segnung des neuen Einsatzleitwagens und Rettungssatzes, Fahrzeugschau und Einsatzdemonstrationen. Neben den jahresüblichen Veranstaltungen erwähnte er das Florianiamt mit allen Wehren der Gemeinde, das Ferienprogramm in der Feuerwache Amberg und den Kameradschaftsabend mit Ehrung langjähriger Mitglieder. Besonders stellte er die Besichtigung der Feuerwehrschule Lappersdorf beim Tagesausflug heraus.
Im Kassenbericht wurden aufgrund einer Spende für die Frohnbergkirche, für die Ergänzung und Ausstattung des Unterrichtsbereiches, sowie sonstiger größerer Anschaffungen deutliche Mehrausgaben dargelegt.
Zweiter Kommandant Günter Berger verwies auf 47 Übungen mit durchschnittlich 17 Teilnehmern. Wenn auch der Übungsbesuch insgesamt wieder ansteigende Tendenz erkennen lasse, mahnte er auch diejenigen an, welche diese Thematik nicht allzu ernst nähmen. Hinzu kommen monatliche Atemschutz- und Jugendübungen. Die UG-ÖEL hatte sich 14mal getroffen.
Kommandant Walter Trösch sprach bei 30 Einsätzen von einem relativ ruhigen Jahr. Diese gliedern sich in 8 Brandeinsätze, 11 Verkehrsunfälle, 11 Technische Hilfeleistungen und 3 Absperrdienst auf. Von 4 Aktiven wurden Fortbildungslehrgänge besucht.
Auf Vorschlag der Vorstandschaft wurde von der Versammlung die Änderung der Vereissatzung beschlossen. So wurde die Wahlperiode der Verstandsmitglieder von vier auf drei Jahre verkürzt. Zur Beschlussfähigkeit einer ordnungsgemäß einberufenen Mitgliederversammlung ist künftig nur mehr die Anwesenheit von ein Achtel statt bisher ein Fünftel der Vereinsmitglieder notwendig.
Bürgermeister Hans Kummert bestätigte allen acht Gemeindefeuerwehren eine hervorragende Zusammenarbeit. Der verständnisvolle Umgang bei der jährlichen Bedarfsbesprechung sei vorbildlich. Beim nächsten Floraniamt soll die Wärmebildkamera übergeben und gesegnet werden. Wegen der gemeinsamen Neubeschaffung eines Einsatzfahrzeuges für Hahnbach und Schnaittenbach soll in Kürze eine Besprechung mit den Feuerwehrverantwortlichen, Bürgermeister und Fraktionsvorsitzenden stattfinden, um dadurch eine höhere Bezuschussung zu erreichen. Die Auslieferung sei für 2015 vorgesehen. Bei den Kosten bleiben bei einer bestmöglichen Bezuschussung für die Gemeinde ca. 250.000 Euro zu schultern.
HKA-Vorsitzender Franz Erras dankte den Gewählten für ihre ehrenamtliche Bereitschaft. Für den Fahrdienst beim Ferienprogramm wünsche er sich eine vertretbare Lösung.
Für die Pfarrgemeinde dankte Kirchenpfleger Konrad Huber für die vielfältigen Absperrdienste bei Umzügen und Arbeiten für die Kirche sowie für die Spende zur Restaurierung der Statue der Frohnbergkirche.
Kreisbrandinspektor Karl Luber freute sich, dass bei der Neuwahl alle Positionen reibungslos besetzt wurden. Dies zeige von Zusammenhalt in der Wehr. Sie könne stolz auf ihre Leistungen sein. Der scheidende Kommandant Walter Trösch hinterlasse eine intakte Mannschaft.

Die Ergebnisse der Neuwahlen:
Kommandant: Michael Iberer.
Stellvertreter: Günter Berger.
Vorsitzender: Rudi Siegert.
Stellvertreter: Stefan Gericke.
Kassier: Walter Trösch.
Schriftführer: Michael Horst.

Zum Bild: Die neue Vorstandschaft mit Bürgermeister Hans Kummert und Kreisbrandinspektor Karl Luber (1. und 3. von links) sowie Kreisbrandmeister Christoph Strobl und Kreisbrandrat Fredi Weiß (von rechts)

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Jugendwerbetag 2013

Jugendwerbetag 2013

Da die Feuerwehr ohne Jugendliche nicht leben kann hat sich die Führung der Feuerwehr Hahnbach federführend durch die Jugendwarten Gebert Philipp, Heinl Oliver und Trösch Christof einen Jugendwerbetag veranstaltet.

Es wurden alle Jungen und Mädchen des Marktes und den umliegenden Ortschaften wie Kümmersbuch, Kötzersricht, Luppersricht, Pickenricht und Dürnsricht eingeladen. Diese 230 Jugendlichen  im Alter zwischen 12 und 18 wurden persönlich angeschrieben bei Interesse an diesem Tag teilzunehmen.

Durch eine einleitende Präsentation begrüßte Kommandant Iberer Michael die jungen Interessenten und zeigte ihnen zeitgleich die Aktivitäten und Aufgaben in der Jugendfeuerwehr Hahnbach und der Kreisjugendfeuerwehr auf.

Anschließend wurden die Jugendlichen selbst gefordert. Angeleitet durch Jugendwarte, unterstütz durch weitere Kameraden der Wehr, durften die interessierten Nachwuchsfeuerwehrlern bei einem Fettbrand und einer Spraydosenexplosion staunen, bevor sie selbst mit einem Feuerlöscher Hand anlegen mussten. Schlauch rollen, Leinenbeutel werfen und Saugleitung kuppeln nur ein Ausschnitt der Tätigkeiten, die sie später in der Feuerwehr erwarten würden. Bei einer weiteren Station wurden ihnen die verschiedensten Schutzkleidungen und Gerätschaften der Feuerwehr Hahnbach gezeigt. Die Jugendlichen waren mit sehr viel Freude und Engagement dabei.

Zum Abschluss hieß es dann “Ohne Mampf kein Kampf”. Nach diesem interessanten Tag durfte natürlich die Verpflegung nicht fehlen. So liesen alle beteiligten bei Pizza und dem ein oder anderen Kickermatch im neu renovierten Jugendraum den Tag nochmal Revue passieren.

Ein herzlicher Dank der Vorstandschaft geht nicht nur an alle Kameradinnen und Kameraden, die zum Gelingen diesen Tages mit beigetragen haben, sondern auch an alle Jugendlichen, die sich die Zeit genommen haben. Wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen.

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Einsatzübung 2013

Einsatzübung 2013

Am Samstag, 18. Oktober um ca. 17:20 ertönten die Feuerwehrsirenen im Bereich Hahnbach, Ursulapoppenricht, Süß, Mimbach und Trasslberg. Die Aktiven der Feuerwehren wurden zu einer Alarmübung gerufen. „Brand in einer Werkhalle, eine Person vermisst, weitere Personen eingeschlossen“ lautete die von der Feuerwehreinsatzzentrale an die ausrückenden Feuerwehren per Funk übermittelte erste Information zur Lage am angenommenen Einsatzort. Die Kommandanten aus Ursulapoppenricht und Hahnbach, Richard Lösch und Michael Iberer, sowie dessen Vertreter Günther Berger,  hatten für die Feuerwehr-Aktionswoche das folgende Übungsszenarium vorbereitet, das  die teilnehmenden Feuerwehren abarbeiten mussten: In der Fertigungshalle eines kunststoffverarbeitenden Betriebes im Gewerbegebiet „Am Fischweg“ wurde ein kleineres Feuer angenommen, das zu starker Rauchentwicklung in der Werkhalle sowie im angrenzenden Bürotrakt geführt hatte.  Ein Arbeiter, dargestellt von einem Jugendlichen, hatte versucht, das Feuer zu löschen, und war seither vermisst. Zudem war eine Gruppe von drei Personen, ebenfalls Jugendliche der Feuerwehr Ursulapoppenricht,  durch den Rauch in einem Raum eingeschlossen. Eine vierte Person dieser Gruppe war in Panik in das sehr realitätsnah mit der Nebelmaschine der Hahnbacher Feuerwehr verrauchte Treppenhaus geeilt und war dort zusammengebrochen. Dafür wurde die Übungspuppe eingesetzt.

Eine Person mimte den Kollegen des Vermissten und  versorgte die als erstes eintreffenden  Kräfte der Feuerwehr Trasslberg unter ihrem Kommandanten Günther Pirkl mit weiteren Informationen. Parallel machte die Gruppe der Eingeschlossenen lautstark auf sich aufmerksam. Zügig wurde begonnen, den Angriff eines Atemschutztrupps zum Suchen des Vermissten in der Werkhalle vorzubereiten. Inzwischen waren die Feuerwehren aus Ursulapoppenricht, der komplette Löschzug aus Hahnbach sowie das zweite Feuerwehrfahrzeug aus Trasslberg ebenso am Übungsort eingetroffen. Der als Einsatzleiter fungierende stellvertretende Kommandant der Ortsfeuerwehr Ursulapoppenricht, Michael Lobenhofer, teilte die Hahnbacher Feuerwehr zur Rettung der im Treppenhaus vermissten zweiten Person ein, wofür ebenfalls schwerer Atemschutz verwendet werden musste. Die Kameraden aus Ursulapoppenricht versorgten die Tankfahrzeuge, von denen aus die beiden Innenangriffe zur Personenrettung durchgeführt wurden, aus einem Hydranten mit Wasser. Während die Atemschutztrupps nach den beiden Vermissten suchten, kümmerten sich weitere Feuerwehrtrupps darum, die drei eingeschlossenen Personen per  Steckleiter aus dem ersten Stock zu bergen. Da eine Person sich beständig weigerte, die Leiter zu betreten, kam hier auch eine Fluchthaube zum Einsatz. Nachdem begonnen wurde, das Treppenhaus per Drucklüfter zu entrauchen, gelang es, auch die vermisste Person im Treppenhaus zu finden. Nur ca. 30 Minuten nach der Alarmierung waren alle vermissten oder eingeschlossenen Personen gerettet und wurden von Sanitätern der Feuerwehren erstversorgt.  Die Feuerwehr aus Mimbach baute eine Widerstandslinie zum Absichern der Lagerhalle des Betriebes auf, falls sich das Feuer ausbreiten würde. Die Feuerwehr Süß verstärke durch die Atemschutzgeräteträger die Feuerwehr aus Hahnbach.

Kreisbrandinspektor Karl Luber, der zusammen mit den Kreisbrandinspektoren Christof Strobl und  Jürgen Schloß als Beobachter anwesend war, bedankte sich bei den anwesenden Wehren bei der anschließenden Besprechung des Übungsablaufs für die Teilnahme, sowie bei der Firma Kunststoff Förster für das Überlassen des Firmengeländes für diese Übung. Er betonte die Bedeutung der Kommunikation der Feuerwehren untereinander sowie innerhalb einer Gruppe der Feuerwehr.  Durch die stetige Weitergabe von Information über Lage sowie Bedarf und Verfügbarkeit von Einsatzmitteln an die richtigen Stellen, sei es per Funk oder auch direkt von Mensch zu Mensch, werde gewährleistet, dass ein Einsatz schnell und erfolgreich abgearbeitet werden könne. Damit dieser Informationsaustausch trainiert wird, seien solche gemeinsamen Übungen wichtig.

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Eine Frau gibt den Ton an

Eine Frau gibt den Ton an

Eine Gruppe der Feuerwehr Hahnbach meisterten Leistungsabzeichen “Die Gruppe im Löscheinsatz”

Eine Löschgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Hahnbach trat unter der Leitung einer Frau zur Leistungsprüfung an. Die Gruppenführerin Katharina Schmidt hatte ihre Mannen fest im Griff und konnte ihre Mannschaft so problemlos ans Ziel führen. Ihre ruhige und besonnene Art wirkte sich auf die gesamte Mannschaft aus. In einer respektablen Zeit legte die Mannschaft einen fehlerfreien Löschaufbau ab.

Kerninhalt der Leistungsprüfung war der angenommen Brand eines Nebengebäudes, der mittels eines Löschaufbaus in der vorgegeben Höchstzeit bekämpft werden musste. Hierbei diente als Löschwasserquelle ein Überflurhydrant dessen Wasser mittels der fahrzeugeigenen Feuerlöschkreiselpumpe zum Einsatzort gefördert werden musste. Darüber hinaus mussten die Teilnehmer ihr Können im Kuppeln einer Saugleitung sowie im Bereich „Knoten & Stiche“ unter Beweis stellen.

Das Schiedsrichterteam, bestehend aus Kreisbrandinspektor Karl Luber, Kreisbrandmeister Christof Strobl und Kreisbrandmeister Jürgen Schloß lobten das Engagement der Teilnehmer und dankte für die geopferte Zeit, was in heutiger Zeit nicht mehr als selbstverständlich anzusehen ist.

Stellvertretend für die Gemeinde und die Feuerwehr Hahnbach bedankte ich Kommandant Michael Iberer für die Disziplin bei den Übungen sowie für die grundlegende Bereitschaft ein Leistungsabzeichen abzulegen. Unter den Teilnehmern waren auch fünf Jugendliche der Wehr, welche durch diese Ausbildung wieder einen großen Schritt für ihr späteres, aktives Wirken getan haben.

Abgelegt wurde:

Stufe I (Bronze): Christian Klier, Marius Wawersig, Julian Wawersig, Maximilian Novak, Andreas Graf, Johannes Weiß, Thomas Ritter

Stufe II (Silber): Katharina Schmidt, Maximilian Rauch

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Motorsägenkurs 2013

Motorsägenkurs 2013

„Achtung – Baum fällt“ (I.M.)

So schallte es am 13.07.2013 nachmittags durch den Wald am Frohnberg. 30 Feuerwehrkameraden der FF Hahnbach und der FF Kümmersbuch / Kötzersricht erlernten unter der Leitung von Frhr. Thilo von Hanstein (FF Ensdorf), unterstütz durch Roland Krettner (FF Nitenau) und Oliver Heinl (FF Hahnbach), den Sicheren Umgang mit der Motorsäge.

Bestandteil des Motorsägenkurses waren neben einer Sicherheitsunterweisung, die gerätetechnischen Besonderheiten der Kettensäge sowie die Gefahren mit deren Umgang, auch theoretische und Praktische Anwendung von Fälltechniken. Durch die farbige und lebhafte Gestaltung des Theorieteils durch Baron Hanstein verging die Zeit wie im Fluge und es gab viel zu lachen.

Motorsägen gehören zu den Rettungsgeräten der Feuerwehren. Sie kommen bei der Technischen Hilfe und bei Bränden zum Einsatz. Da das Unfallaufkommen bei Arbeiten an der Motorsäge kontinuierlich zunahmen wurde durch den Landesfeuerwehrverband Bayern beschlossen, dass kein aktiver Feuerwehrdienstleistender mehr mit der Motorsäge im Einsatz- oder Übungsdienst arbeiten darf, der nicht einen Motorsägenkurs absolviert hat. Anders als im privaten Gebrauchen kommen hier neben der Aufregung und der möglichen physischen und psychischen Eindrücke des Einsatzes meist noch schlechte Witterungsverhältnisse, Problemfällungen, die Gefahr Kameraden zu verletzen oder mangelende Praxis hinzu. Gerade deswegen ist es besonders wichtig Feuerwehrleute auf diese Gefahren zu sensibilisieren und den richten Gebrauch zu schulen.

An dieser Stelle sei neben den drei Ausbildern auch jedem Kursteilnehmer gedankt, der seine Freizeit bereit war zu opfern um in ihrer Freizeit sich für den Dienst am nächsten weiterzubilden. Dieses Engagement kann nicht oft genug betont werden. Für viele ist es selbstverständlich, dass jemand kommt, der einem hilft wenn man selbst Hilfe benötigt. Wie breitgefächert inzwischen das Spektrum der erforderlichen Übungen inzwischen geworden ist, zeigt dieser Kurs.

In diesem Sinne und um den Wahlspruch der Feuerwehr „GOTT ZUR EHR, DEM NÄCHSTEN ZUR WEHR“ zu zitieren, ein herzliches Dankeschön und immer viel Erfolg beim Umgang mit der Kettensäge.

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