Ehrung für langjährigen aktiven Dienst 2016

Ehrung für langjährigen aktiven Dienst 2016

Im Rahmen eines feierlichen Ehrungsabends wurden am 26.10.2016 im Gasthaus Ritter (Hahnbach) verdiente Feuerwehrmänner und –Frauen mit dem Ehrenzeichen in Gold und Silber für 40 bzw. 25-jährige Dienstzeit ausgezeichnet. Landrat Richard Reisinger lies es sich nicht nehmen im Kreise der gesamten Führungsmannschaft der Inspektions 4 und gemeinsam mit Kreisbrandrat Fredi Weiß diese Ehrungen persönlich vorzunehmen. Hierbei sparte er bei seiner Rede nicht mit Lob für die aktiven Männer und Frauen: “Viele Jahre haben Sie Ihrer Feuerwehr die Treue gehalten, sich in einen Stand-by-Betrieb begeben und damit Ihre Bereitschaft signalisiert, jederzeit Ihrem Nächsten zu helfen. Das ist nicht selbstverständlich. Vergelt’s Gott.” Unter den zu Ehrenden befand sich auch ein Mitglied der Feuerwehr Hahnbach.

In diesem Jahr konnte das Ehrenzeichen für 40 Jahre aktiven Dienst an einen Kameraden verliehen werden, der sich speziell in der Jugendarbeit in Hahnbach einen großen Namen gemacht hat.

Josef Wismeth ist am 01.01.1976 in die Feuerwehr Hahnbach eingetreten. Zeitgleich war und ist er auch immer Mitglied der Feuerwehr Kötzersricht geblieben

 

Zu seiner Feuerwehrlaufbahn:
– Feuerwehrmann 1979 mit Vollendung des 18. Lebensjahres
– Löschmeister 1987
– Oberlöschmeister 1991

Lehrgänge:
– Atemschutzgeräteträger
– Brandhaus
– Funklehrgang
– Gruppenführer
– Jugendwart
– Motorsägenlehrgang

Leistungsabzeichen:
– Gruppe im Löscheinsatz:                      alle Stufen
– Gruppe im Hilfeleistungseinsatz:       alle Stufen

 

Neben seiner anderen, unzähligen Tätigkeiten in der Feuerwehr Hahnbach hat sich unser Josef einen Namen, als der erste, offizielle Jugendwart der Feuerwehr Hahnbach gemacht. Nach der offiziellen Gründung der Jugendfeuerwehr Hahnbach im Jahr 1984 stand Josef sofort parat als es darum ging einen Jugendwart zu ernennen und die damaligen Kommandanten Franz Iberer und Walter Trösch haben diese Entscheidung nie bereut. Neben seiner hervorragenden Jugendübungen war vermutlich das Highlight in seiner langen Zeit als Jugendwart die Teilnahme am Schlauchmarathon 1999, bei dem eine lange Schlauchleitung über 42,6 km von Kallmünz bis nach Amberg verlegt wurde. Die Besonderheit bei diesem Weltrekord im Vergleich zu seinen Vorgängern war, dass hier tatsächlich Wasser gefördert wurde und in Amberg auf dem Areal der Landesgartenschau wieder abgegeben wurde. Für alle Jugendlichen, die ein Teil dieser Veranstaltung waren, wird dies unvergesslich bleiben.

Leider hat er 2001, nach 17 Jahren als Jugendwart, sein Amt an seinen damaligen Stellvertreter Bernhard Krieger übergeben. Er hat jedoch der Feuerwehr nie den Rücken zugekehrt. Wo es was zu arbeiten gibt, eine Übung zu übernehmen ist oder einfach ein fachkundiger Gesprächspartner gefragt ist, Josef ist der richtige Anlaufpunkt. Auch als Maschinist, sei es am TLF oder HLF, Josef meistert er alles.

Von Seiten der gesamten Feuerwehr Hahnbach ein herzliches Dankeschön für seine Hilfe. Er ist wichtige Säule der Wehr und wird es hoffentlich noch lange bleiben.

zum Bild: alle Geehrten aus der Marktgemeinde Hahnbach, gemeinsam mit deren Kommandanten und Vorständen.
Josef Wismeth (5. von links), 1. Kdt.  Michael Iberer (3. von links), 1. Bgm. Bernhard Lindner (4. von links), Landrat Richard Reisinger (2. von links), KBR Fredi Weiß (1. von rechts)

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Bundesverdienstkreuz Franz Iberer

Bundesverdienstkreuz Franz Iberer

Hohe Auszeichnung: Franz Iberer erhält Bundesverdienstkreuz am Bande

Franz Iberer trat 1967 der Freiwilligen Feuerwehr Hahnbach bei und übernahm in der Folge verschiedene verantwortungsvolle Aufgaben, unter anderem als Kommandant. Zudem war er Kreisbrandinspektor und Kreisbrandrat. Den Landkreis Amberg-Sulzbach vertrat er im Landesfeuerwehrverband über die Grenzen der Oberpfalz hinaus.

“Bei vielen Themen, wie Frauen in der Feuerwehr, Jugendarbeit und Fortbildung, Neuanschaffungen von Fahrzeugen und Geräten, wirkte er entscheidend mit”, betonte Staatssekretär Albert Füracker.

2011 habe Iberer das Amt als Kreisbrandrat aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig niederlegen müssen. Nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst der Feuerwehr Hahnbach sei er “eine unentbehrliche Stütze als Berater in ausbildender Funktion” gewesen. In seinem vielfältigen Engagement sei er unter anderem Schriftführer im Bezirksfeuerwehrverband. 2012 wurde er zum Ehrenkommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Hahnbach ernannt.

 

Bei einer Feierstunde in München überreichte Bayerns Finanzstaatssekretär Albert Füracker (2. v. l.) Franz Iberer im Auftrag des Bundespräsidenten das Bundesverdienstkreuz. Auch Bürgermeister Bernhard Lindner (r.) und Landrat Richard Reisinger (l.) gratulierten herzlich.

 

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Kameradschaftsabend 2016

Kameradschaftsabend 2016

Hahnbach. (ibj) Eine Vielzahl von Auszeichnungen, Beförderungen und Ehrungen gab es beim Kameradschaftsabend der Feuerwehr im Gerätehaus. Der Zusammenkunft war ein Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder mit Pfarrer Dr. Christian Schulz in der Pfarrkirche vorausgegangen. Dabei bezeichnete er den Feuerwehrdienst als „Einbringen in die Gesellschaft zum Wohle Anderer“.

Nach einem gemeinsamen Essen zeichnete 2. Vorsitzender Rudi Siegert zusammen mit Kommandant Michael Iberer für 25-jährige Vereinszugehörigkeit Bernd Bäumler, für 40 Jahre Alois Berger, Willi Hofmann, Wolfgang Kredler, Rainer Radomsky, Wolfgang Stangl, Thomas Wilde und Josef Wismeth, sowie für 50 Jahre Josef Iberer und Josef Rauch mit Ehrennadeln und Urkunden aus.

Der Kommandant gab erfreulich bekannt, dass im vergangenen Jahr sechs Männer als aktive Mitglieder zur Wehr gekommen sind. Reinhard Neißwirth mußte aufgrund der gesetzlichen Altersgrenzenregelung seinen aktiven Dienst beenden. Ihm dankte er für 45-jährigen Einsatz.

Auch an der Feuerwehr mache der demografische Wandel keinen Halt. Ihm zu begegnen, wurde nach einer Vorarbeit von drei Jahren mit vielen Formalitäten im Sommer eine Kinderfeuerwehr mit der Bezeichnung „Löschküken“ aus der Taufe gehoben. Sie umfasse aktuell 16 Buben und Mädchen zwischen sieben und elf Jahren. Man hoffe, dass alle mit zwölf Jahren zur Jugendfeuerwehr und mit 18 Jahren in die aktive Wehr übertreten.

Besonders würdigte Iberer die Dienste der aktiven Mitglieder. Tobias Bäumler, Johannes Gebert und Michael Rauch wurden für 10 Jahre, Josef Wismeth für 40 Jahre geehrt.

Einen großen Stellenwert habe neben der Ausbildung auch die überörtliche Fortbildung. Insgesamt haben 21 Aktive an Lehrgängen für Funk, Atemschutz, Jugendleiter, Ausbilder, Gruppenführer, Chemikalienschutz, Rettungssanitäter und Brandschutz an Schulen teilgenommen. Die Jugendlichen unterzogen sich dem Wissenstest und legten das Abzeichen „Jugendflamme“ ab. Leistungsabzeichen für technische Hilfeleistung in den Stufen 1 bis 6 wurden von 17 Aktiven abgelegt. Für die erfolgreiche Teilnahme am Oberpfalz-Cup gab es zu den Auszeichnungen einen Pokal. Am Feuerwehrleistungsmarsch beteiligten sich 4 Mitglieder.

Aufgrund ihrer Ausbildung wurden Marion Bäumler und Simon Graf zur Feuerwehrfrau/mann, Daniel Schwager zum Oberfeuerwehrmann, Andreas Pfaffengut zum Hauptfeuerwehrmann, Philipp Gebert und Christian Klier zum Löschmeister befördert.

Iberer dankte allen für die Einsatzbereitschaft und appellierte, sich weiter für den Feuerwehrdienst zur Verfügung zu stellen.

Kreisbrandinspektor Karl Luber lobte die vielfältigen Aktivitäten und die Zusammenarbeit mit den Ortsteilwehren. „In Hahnbach wird großartiges geleistet“, würdigte er. Die Kinderfeuerwehr komplimentierte er, dass Nachwuchsgewinnung nicht früh genug sein könne.

HKA-Vorsitzender Martin Wild dankte für die Mitgestaltung des Vereinslebens und für die Unterstützung und Absperrdienste bei Veranstaltungen.

2. Bürgermeister Georg Götz dankte für den Dienst für die Menschen und an der Sache. Die vielen Stunden an Übungen und Ausbildung verdienen große Anerkennung. Die große Anzahl Kinder und Jugendlicher stimme ihn guten Mutes und zuversichtlich.

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Rauchmelder

Rauchmelder

Hahnbach. (ibj) Jeden Monat kommen in Deutschland etwa 40 Menschen durch Brände, und dies meist in den eigenen Wänden, ums Leben. Die Mehrheit stirbt dabei an einer Rauchvergiftung. Zwei Drittel aller Opfer werden im Schlaf überrascht. Bei Rauchentwicklung genügen bereits wenige Atemzüge, um bewusstlos zu werden oder zu Tode zu kommen. Die Feuerwehr ist oftmals trotz schnellen Einsatzes nicht mehr in der Lage, Personen lebend zu bergen. Vor dem Hintergrund dieser Tatsache und aktueller Ereignisse sowie mit dem Beginn der Bauarbeiten im Baugebiet Hahnbach West-III trafen sich im Rathaus mit Bürgermeister Bernhard Lindner Kreisbrandrat Fredi Weiß, Fachkreisbrandmeister für Brandschutzerziehung Jürgen Ehrnsberger, Bauamtsleiter im Landratsamt Alois Schlegl und der Kommandant der Feuerwehr Hahnbach, Michael Iberer, zu einer Gesprächsrunde, wie aus ihrer Sicht die Bevölkerung für die Wichtigkeit des Einbaus von Rauchmeldern sensibilisiert werden kann. Mit „Damit dein Schutzengel in Ruhe schläft“ ist die Kampagne des Kreisfeuerwehrverbandes Amberg-Sulzbach überschrieben. Auf die gesetzliche Verpflichtung zum Einbau in vorhandenen Wohnungen bis zum 31. Dezember 2017 wurde besonders hingewiesen. Eine behördliche Kontrolle gibt es nicht. Vielmehr werde auf die Einsicht der Bevölkerung gesetzt. Der Mindeststandard ist die Ausstattung der Schlafräume und Flure. Eine weitere Ausstattung von Wohnräumen wird empfohlen. Seitens des Bauamts wird in den Genehmigungsbescheiden von Bauanträgen darauf hingewiesen. Diese lebensrettende Einrichtung sei mit geringen finanziellen Aufwand verbunden. Sie gibt es inzwischen im Fachhandel mit 10-jähriger Haltbarkeit ohne Batteriewechsel und eignen sich bei passenden Anlass auch als Geschenk. Bei einem Kauf soll auf das Prüfkennzeichen geachtet werden. Als sehr wichtig wurde auch die Brandschutzerziehung in Kindergärten und Schulen herausgestellt.

Zum Bild: Über die Wichtigkeit der Rauchmelder diskutierten (von links) Bürgermeister Bernhard Lindner, Kommandant Michael Iberer, Bauamtsleiter im Landratsamt Alois Schlegl, Kreisbrandrat Fredi Weiß und Fachkreisbrandmeister Jürgen Ehrnsberger.

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Taufe Kinderfeuerwehr

Taufe Kinderfeuerwehr

Hahnbach. (ibj) Ein Meilenstein wurde mit der Gründung einer Kinderfeuerwehr in der Feuerwehr Hahnbach gesetzt. Kommandant Michael Iberer bezeichnete als ein langes Stück Arbeit um so weit zu sein, dass sich 12 Buben und 4 Mädchen ab 7 Jahren nach einer groß angelegten Werbeaktion bei der Taufe der Kinderfeuerwehr in der Gründungsurkunde verewigen konnten. In Anlehnung an das Hahnbacher Wappentier gaben sie sich den Namen „Löschküken“. Mit einer frühen Bindung an die Feuerwehr wolle man gegenüber anderen Vereinen konkurrenzfähig bleiben und die Nachwuchsgewinnung positiv beeinflussen. Die Vereinssatzung wurde dem Eintrittsalter entsprechend geändert. Mit Handschlag wurden die Kinder von Iberer und Vorsitzenden Gerhard Preuß in die Wehr aufgenommen.

Unter der Leitung von Karin Weber soll den Kindern in zweiwöchigem Abstand freitagnachmittags Feuerwehrwesen und Brandschutz näher gebracht werden. Dabei wird sie von Marion Bäumler und Maximilian Novak unterstützt. Spiel und Spaß sollen nicht zu kurz kommen. Zur Unterstützung der Finanzierung wurden aus einer Spendenaktion von der Wehr Nahestehenden 855,- Euro übergeben. 

Gerhard Preuß dankte dem Kommandanten für seine Unnachgiebigkeit. Ohne seinen Einsatz wäre die Kinderfeuerwehr nicht zustande gekommen.

Bürgermeister Bernhard Lindner lobte die Organisatoren für ihre Initiative und ihren verantwortliche Aufgabe. Es sei eine Win-Win Situation für Kinder, Eltern und die Feuerwehr. Feuer habe für die Kinder eine magische Anziehungskraft. Für eine Nachbesprechung bei der Kinderübung versprach er Pizzas.

Für die komplett anwesende Landkreisführung und Kreisjugendwart Hubert Haller gratulierte Kreisbrandrat Fredi Weiß zu dem wichtigen Schritt. Es sei wichtig, früh genug zu reagieren. Hahnbach sei nun die 6. Wehr im Landkreis, die in dieser Form auch Nachwuchsgewinnung betreibt. Mit der Ausbildung der Kinder könne auch Brandschutzerziehung einhergehen. Dem Leitungsteam mit den Betreuern wünschte er für ihre Aufgabe starke Nerven.

HKA-Vorsitzenden Martin Wild dankte den Verantwortlichen für die schwierige Arbeit. Die Kinder seien eine Bereicherung des kulturellen Lebens der Marktgemeinde.

Zum Bild: Mit Stolz und Freude präsentieren sich die Hahnbacher „Löschküken“ in ihren T-Shirts mit dem Leiterteam der Kinderfeuerwehr, Maximilian Novak, Karin Weber und Marion Bäumler sowie mit den Betreuern Georg Dürlich, Andrea Berger, Nina Birzer und Dominik Preuß (hinten von links).

Florianstag

Florianstag

Hahnbach. (ibj) Zur guten Tradition ist für die Feuerwehren der Marktgemeinde Hahnbach die Feier des Florianiamtes auf dem Frohnberg geworden. Mit ihren Fahnen füllten sie zusammen mit Landkreisführungskräften, Bürgermeister und Gemeinderäte sowie Kulturausschutzvorsitzenden zu Ehren des Schutzpatrons die Wallfahrtskirche. Renate Werner begleitete mit festlicher Orgelmusik den Gottesdienst. Flankiert von sechs uniformierten Ministranten dankte Pfarrer Dr. Christian Schulz im Gottesdienst den Floriansjüngern für ihre Einsätze und den Dienst an der Gemeinschaft. So wie ihr Schutzpatron für seine Glaubenshaltung mit seinem Leben eintrat, stünden sie treu zu ihrer Aufgabe. Nur wer eine Sache für richtig hält, könne seine Aufgabe aus Überzeugung verrichten. Feuerwehrdienst sei ständige Bereitschaft für einander da zu sein. In den Fürbitten wurde der verstorbenen Feuerwehrkameraden gedacht und  um Verständnis der Familienangehörigen für den oftmals schwierigen Dienst gebetet. Eine gemeinsame Einkehr in der Frohnbergwirtschaft rundete den Abend ab.

Bild 1: Mit den Führungskräften und kommunalen Vertretern versammelten sich die Feuerwehrleute der Marktgemeinde zum Florianiamt.

Bild 2: Vor der Kulisse mit Feuerwehrfahnen zelebrierte Pfarrer Dr. Christian Schulz das  Florianiamt. 

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Einsatzübung in der Schule

Einsatzübung in der Schule

Hahnbach. (tat) Eine Stichflamme schießt meterhoch in die Luft, einzelne Schüler schreien auf, es riecht überall nach Verbranntem. Was wie ein Hollywoodstreifen klingt, war in Wirklichkeit – Gott sei Dank – nur eine eindrucksvolle Demonstration, was passiert, wenn man brennendes Fett mit Wasser löschen will.

Solche Löschversuche geschehen immer wieder, daher ist es enorm wichtig, schon Kindern und Jugendlichen zu vermitteln, wie man richtig mit Feuer umgeht. Die Grund- und Mittelschule Hahnbach veranstaltete deswegen am Freitag einen Brandschutztag in Zusammenarbeit mit der örtlichen freiwilligen Feuerwehr.

Diese rückte mit Blaulicht und Martinshorn an und demonstrierte der gesamten Lehrer- und Schülerschaft im Pausenhof der Mittelschule zunächst, wie man Personen aus einem verrauchten Gebäude rettet und notfalls auch reanimiert. Für die Männer und Frauen der Feuerwehr Hahnbach war es eine gute Gelegenheit, den Ernstfall zu trainieren und auch das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug wieder einmal zu erproben. Danach ging es für die Grundschüler und ihre Lehrkräfte ans Eingemachte. Feuerwehrmann Philipp Gebert löschte einen Topf mit brennendem Fett erst einmal wie es sich gehört: mit dem passenden Deckel. Unter den wachsamen Augen seiner Kameraden ließ er dann mit Hilfe einer speziellen Vorrichtung Wasser in den feuerspeienden Topf fließen. Der enorme Feuerball zeigte mehr als eindeutig, dass solche Löschversuche tödlich enden können. Auch leere Spraydosen entzündeten die Feuerwehrler unter entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen. Nach und nach zerbarsten die bunten Dosen mit ohrenbetäubendem Knall. Die Schüler und ihre Lehrer folgten dem Schauspiel äußerst fasziniert. Danach durften die Kinder noch durch ein völlig verrauchtes Zelt gehen, das die Rauchentwicklung in einem geschlossenen Raum simulieren sollte. Für die Mittelschüler gab es im Anschluss die gleichen eindrucksvollen Demonstrationen.

Dieser Brandschutztag wird den Schülerinnen und Schülern sicherlich noch lange im Gedächtnis bleiben. Und mit der entsprechenden Vor- und Nachbereitung im Unterricht leistet die Schule damit einen wertvollen Beitrag zur Sicherheitserziehung unserer Kinder und Jugendlichen.

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Jahreshauptversammlung 2016

Jahreshauptversammlung 2016

Hahnbach. (ibj) Reibungslos konnten alle Posten bei den Neuwahlen in der gut besuchten Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Hahnbach besetzt werden. Vorsitzender Rudi Siegert stellte sich aus persönlichen Gründen nach sieben Jahren nicht mehr zur Verfügung. Unter den 268 Mitgliedern mit steigendem Altersdurchschnitt sind 84 Aktive, darunter 13 Frauen.

Zweiter Vorsitzender Stefan Gericke zählte die Aktivitäten des Vereins auf. Besonders hob er den Tag der Feuerwehr mit Segnung des neuen Mehrzweckfahrzeugs und die offizielle Übergabe des Hilfeleistungsfahrzeugs HLF 20/16 hervor. Neben den jahresüblichen Veranstaltungen stellte er den Tagesausflug nach Augsburg, den Kameradschaftsabend mit Leistungsabzeichenverleihung und Ehrung langjähriger Mitglieder, einen Jugendwerbetag und die Teilnahme an Vereins- und Feuerwehrjubiläen heraus. Der Kassenbericht wies durch größere Investitionen und dem Kauf eines größeren Zeltes deutliche Mehrausgaben aus.

Kommandant Michael Iberer sprach angesichts 49 Einsätzen (8 Brände, 27 technische Hilfeleistungen einschließlich Verkehrsunfälle, 8 Absperrdienste und Sicherheitswachen, 6 Tierbergungen und Wespenversetzungen) von einem lebhaften Jahr. 1060 Helferstunden seien dabei abgeleistet worden. 31 Aktive hätten Fortbildungsveranstaltungen besucht. Die Einweisungsveranstaltungen am HLF nähmen jeweils etwa 5 Stunden in Anspruch. Zweiter Kommandant Günter Berger verwies auf 46 Übungen mit durchschnittlich 26 Teilnehmern bei steigender Tendenz. Hinzu kämen Atemschutz- Jugendübungen, für die UG-ÖEL und zur Vorbereitung für Leistungsprüfungen. Er appellierte, an wenigsten 12 Übungen jährlich teilzunehmen.

Zur Gründung einer Kinderfeuerwehr informierte Iberer, dass man mit einer frühen Bindung von Kindern ab 7 Jahren an die Feuerwehr die Nachwuchsgewinnung positiv beeinflussen könne. Sie sollen auf spielerische Art und Weise in zwei-wöchigem Abstand an die Feuerwehr und ihre Aufgaben herangeführt werden. Für ihre Betreuung hätten sich in Hahnbach Marion Bäumler, Maximilian Novak und Karin Weber bereit erklärt. Auf Vorschlag des Vorstands beschloss die Versammlung die Änderung der Vereinssatzung. Unter anderem werde der Verein ins Vereinsregister beim Amtsgericht eingetragen und das Beitrittsalter von bisher zwölf auf sieben Jahre gesenkt. Der Mitgliedsbeitrag werde von jährlich zehn auf zwölf Euro für Mitglieder ab 16 Jahren angehoben und zum 30. April des jeweiligen Jahres eingezogen.

Bürgermeister Bernhard Lindner dankte für die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Marktgemeinde und den übrigen Gemeindewehren. Die Eintragung ins Vereinsregister stehe der Feuerwehr gut zu Gesicht. Zur gewünschten Ersatzbeschaffung für das Tanklöschfahrzeug ließ er erkennen, dass nach den letzten Großinvestitionen im Fahrzeugbereich die Ansprüche in nächster Zeit etwas geringer gehalten werden sollten. Die jährliche Bedarfsbeschaffung sei damit nicht gemeint. Hier habe die Sicherheit der Feuerwehrleute oberste Priorität.

Im Namen der Pfarrei sagte Kirchenpfleger Konrad Huber Dank für die vielfältigen Absperrdienste bei Umzügen. Für die Feierlichkeiten zur Primiz von Daniel Fenk bat er um Mithilfe. Kulturausschussvorsitzender Martin Wild dankte für die Übernahme von Ehrenämtern und für den Fahrdienst beim Ferienprogramm.

Kreisbrandinspektor Karl Luber freute sich, dass die Neuwahl für alle Positionen glatt gelaufen ist. Mit dem Fuhrpark in Hahnbach könne man leben. Er dankte der Marktgemeinde für die großzügige Bereitstellung der Gerätschaften. Zur Einsatzbereitschaft dürfe der Übungsbesuch nicht vernachlässigt werden. Die Gründung einer Kinderfeuerwehr sei eine gute Möglichkeit zur Nachwuchsgewinnung. Mit der Inbetriebnahme des Digitalfunks ab April würden die Einsatzbedingungen optimiert. Niemand solle Scheu von seiner Benutzung haben.

Die Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis:

Vorsitzender: Gerhard Preuß

Stellvertretender Vorsitzender: Rudi Siegert

Kassier: Marion Bäumler

Schriftführer: Annemarie Lindner

Vertrauensleute: Dominik Preuß, Verena Rußwurm, Richard Schuster und Josef Winkler

Kinderfeuerwehrbeauftragte: Karin Weber

Kassenprüfer: Franz Iberer und Hans Kummert

Zum Bild: Dem neuen Vorstand der Feuerwehr Hahnbach um Vorsitzenden Gerhard Preuß (hinten 6. von links) gratulierten Bürgermeister Bernhard Lindner und Kreisbrandinspektor Karl Luber (von links) sowie 2. Bürgermeister Georg Götz und HKA-Vorsitzender Martin Wild (von rechts).

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Mit dem HLF 20 in die Schule

Mit dem HLF 20 in die Schule

Kommandant Michael Iberer und sein Team empfingen die wissbegierigen Grundschüler und machten sie mit den wichtigen Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehr vertraut. Natürlich standen die Fahrzeuge und die Ausrüstung im Mittelpunkt des Interesses. Star des Vormittags war das neu angeschaffte Löschfahrzeug HLF 20, über dessen technische Ausstattung die Schüler nur so staunten. Beeindruckt waren sie auch, als Feuerwehrmann Maximilian Novak die vollständige Atemschutzausrüstung mit über 30kg Gewicht anlegte. Bereitwillig beantworteten die Hahnbacher Feuerwehrleute die vorbereiteten Fragen der Kinder, die sie sich in Arbeitsgruppen überlegt hatten. Groß war natürlich das Hallo, als das Angebot kam, die Schüler im Löschfahrzeug mit einer Ehrenrunde zurück zur Schule zu bringen. Diese Fahrt rundete den gelungenen Besuch ab und vielleicht landet ja der eine oder die andere einmal selbst beim Feuerwehrdienst. Zu wünschen wäre es auf alle Fälle.

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