Florianstag 2015

Florianstag 2015

Hahnbach. (ibj) Gleich doppelten Grund zum Feiern gab es für die Freiwillige Feuerwehr Hahnbach. Zum einen war sie Ausrichter des Florianstags in der Marktgemeinde, zum anderen erhielt das neue Mehrzweckfahrzeug (MZF) den kirchlichen Segen.
Zum Gedenken an ihren Schutzpatron zogen die Feuerwehren aus der Gemeinde Hahnbach, zusammen mit der Nachbarwehr Ammersricht sowie der Feuerwehr Hirschau als Patenverein der Hahnbacher Wehr zur Pfarrkirche St. Jakobus, um dort das Floriansamt zu feiern. Viele Ehrengäste und die Feuerwehr-Führungskräfte des Landkreises marschierten im von den Hahnbacher Marktbläsern angeführten Zug mit.
In seiner Predigt stellte Pfarrer Dr. Christian Schulz Ideale des Feuerwehrdienstes heraus. Dieser müsse eine ständige Herausforderung sein und dürfe nicht in einer Gewöhnlichkeit abstumpfen. Zum Schutz und Hilfe in Notfällen gelte es für Feuerwehrleute außergewöhnlich zu sein, auch im christlichen Leben. Menschen vor Not und Gefahr zu schützen und ihr Hab und Gut vor Schaden zu bewahren, sei das hohe Ziel der Feuerwehr. Auch im Bereich des Christseins müsse jeder ein klares Ziel im Herzen tragen, in allen Gedanken und Sinnen. Jede Tätigkeit sei im Geiste Jesu zu gestalten. So wie das Kommando „Wasser Marsch“ nutzlos verhallen würde, wenn die Schlauchleitungen nicht mit Wasser gefüllt sind, könne auch christlicher Glaube nur mit erfülltem Leben gelingen.
Nach dem Gottesdienst marschierte der Festzug in Begleitung von 17 Fahnen zum Feuerwehrgerätehaus, wo das neue Einsatzfahrzeug den kirchlichen Segen erhielt. Kommandant Michael Iberer erinnerte beim Festakt an die Chronologie bis zur Beschaffung des Fahrzeugs. Es sei Bestandteil eines vom Gemeinderat beschlossenen Fahrzeugskonzepts und bilde einen wichtigen Stützpfeiler der Hahnbacher Wehr. Neben Mannschafts- und Gerätetransport sei es auch Anlaufpunkt für eine kleine Einsatzleitung.
Bürgermeister Bernhard Lindner bezeichnete die Fahrzeugsegnung als wesentlichen Bestandteil im Rettungswesen. Es gehe um die Verantwortung eines jeden Aktiven für seinen Einsatz zu trainieren, für die Kommune als Ausrüster der Wehren und um ein gesundes Gottvertrauen. In der kirchlichen Segnung finde es seine finale Rückversicherung. Die Anwesenheit aller Gemeindewehren bestätige das freundschaftliche und professionelle Miteinander. Davon zeuge auch die Kostenbeteiligung des Feuerwehrvereins Hahnbach und die Vereinbarung, das MZF allen Gemeindewehren für Ausbildungszwecke zu überlassen. Die Kommune sei darauf besonders stolz.
Kreisbrandrat Fredi Weiß äußerte seine Hochachtung für alle, die sich im Dienst am Nächsten einbringen. Die Aufgaben und Anforderungen an die Feuerwehr hätten sich in den letzten Jahren massiv verändert. Nur mehr ein Drittel seien Brandeinsätze. Deshalb haben sich auch die Anforderungen an die Ausbildung und die Gerätschaften entsprechend geändert. Für die Weitsicht der Marktgemeinde im Beschaffungswesen bedankte er sich.
Ein Frühschoppen zur Musik der Hahnbacher Marktbläser rundete den Festakt ab.
Ganz im Zeichen von Fahrzeugvorführungen, Geräteschau und Einsatzdemonstrationen stand der „Tag der offenen Tür“ am Nachmittag. So waren in der Herbert-Falk-Straße die Hahnbacher Einsatzfahrzeuge, das Hilfeleistungsfahrzeug HLF-20 der FFW Rosenberg, die Drehleiter DLK 23/12 der FFW Hirschau und Einsatzfahrzeuge der Ortsgruppe des BRK zur Besichtigung aufgestellt. Bei der Verkehrswacht Amberg konnte man sich an einem Reaktionstestgerät ausprobieren sowie mit einer sogenannten Rauschbrille sein Verhalten unter Alkoholeinfluss simuliert nachvollziehen. In einer Schauübung wurde ein Löschangriff in höheren Stockwerken gezeigt. Große Aufmerksamkeit erweckte die Vorführung, bei der die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Rettungssatzes dargestellt wurden. Dabei wurde sehr realitätsbezogen die Bergung einer im Auto eingeklemmten Person gezeigt.

Das neue Fahrzeug vom Typ Ford Transit FT 350 L hat bei acht Sitzplätzen einen 140 PS starken Dieselmotor. Als Beladung hat es Kleinlöschgerät, Sperrwerkzeug, Spalthammer, Werkzeug, Bolzenschneider, Besprechungsstisch, Durchsagefunktion und Universal-Brechwerkzeug.
Im Wesentlichen soll es als Einsatzleit- und Führungsfahrzeug, zum Mannschaftstransport, bei Kleineinsätzen, zur Verkehrsregelung bei Veranstaltungen und für Besorgungsfahrten verwendet werden.
Die Kosten betragen insgesamt rund 52.000 Euro. Nach Abzug der Zuschüsse und dem Erlös aus dem Verkauf des Altfahrzeugs verbleiben der Marktgemeinde rund 25.000 Euro.

Mit der Fahrzeugschlüsselübergabe durch Bürgermeister Bernhard Lindner (links) und Altbürgermeister Hans Kummert (3. von links) an Kommandant Michael Iberer (2. von links) und der Segnung durch Pfarrer Dr. Christian Schulz (rechts) wurde das neue Mehrzweckfahrzeug offiziell in den Dienst gestellt.

Von 17 Fahnen der teilnehmenden Feuerwehren und Vereine wurde der Festakt in der Herbert-Falk-Straße eingerahmt.

Die Auswirkungen bei einem falschen Vorgehen bei einem Fettbrand wurden eindrucksvoll demonstriert

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HLF 20 Segnung 2015

HLF 20 Segnung 2015

Hahnbach. (ibj) Zu einem großen Tag und Meilenstein in der Geschichte der Feuerwehr Hahnbach wurden die Feierlichkeiten zur Segnung und Übergabe des neuen Flagschiffs „Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 20“.
Im vorausgegangenen Festgottesdienst in der Hahnbacher Pfarrkirche bezeichnete Pfarrer Dr. Christian Schulz den Einsatz der Feuerwehrleute als praktisch gelebte Nächstenliebe. Dabei komme es nicht unbedingt darauf an, an vorderster Stelle zu stehen, sondern wie jeder seine Aufgabe erfülle. Mit einem Geist der Hingabe und Hilfsbereitschaft sei jeder an seinem Platz wichtig. Technische Hilfsmittel tragen dazu bei, um effizient Dienst leisten zu können.
Anschließend marschierte der Festzug zur Musik der Hahnbacher Marktbläser mit vielen Ehrengästen in Begleitung von 16 Fahnen der Gemeindewehren und örtlichen Vereinen zum Feuerwehrgerätehaus, wo das neue Einsatzfahrzeug den kirchlichen Segen erhielt. Bürgermeister Bernhard Lindner stellte beim Festakt die Beschaffung mit einem Kostenaufwand von 425.000,- Euro als eine wahrlich imposante Erscheinung dar. Sie wurde bereits Mitte 2013 nach einstimmigen Gemeinderatsbeschluss unter seinem Vorgänger Hans Kummert in die Wege geleitet und bedeute eine weitere Erhöhung der Schlagkraft für die Stützpunktwehr. Durch die interkommunale Ausschreibung zusammen mit der Stadt Schnaittenbach für ein baugleiches Fahrzeug konnten die Beschaffungskosten gesenkt werden. Er bedankte sich für die Bezuschussung in Höhe von 115.000,- Euro durch den Freistaat Bayern und 40.000,- Euro vom Landkreis Amberg-Sulzbach. So bleiben noch für den Markt Hahnbach rund 270.000,- Euro zu schultern. Lindner stellte fest, dass in den letzten beiden Jahren die Gemeinde rund 300.000,- Euro in das Fahrzeugkonzept der Feuerwehr Hahnbach gesteckt hat. Deshalb brauche es diesbezüglich eine finanzielle Verschnaufpause, um auch andere dringende Projekte zu realisieren.
Kommandant Michael Iberer erinnerte an die Chronologie zur Beschaffung des Fahrzeugs. Es sei ein Ergebnis des von der Feuerwehr, der Landkreisführung und der Marktgemeinde aufgestellten Fahrzeugkonzeptes. In vier harmonischen, von Kompromissbereitschaft getragenen Abstimmungsgesprächen mit der Feuerwehr Schnaittenbach sei der Grundstein zur gemeinsamen Beschaffung gelegt worden. Ein siebenköpfiger Beschaffungsausschuss erarbeitete in 1.250 Mannstunden die Einzelheiten der Ausstattung und Beladung des Fahrzeugs. Die eigentliche Arbeit beginne nun aber mit der Schulung der Maschinisten und dem Üben mit der Ausrüstung. Es werde einige Zeit vergehen, bis sich alle damit zurechtfinden.
Kreisbrandrat Fredi Weiß führte aus, dass sich die Aufgaben und Anforderungen an die Feuerwehren sich in den letzten Jahren maßgeblich veränderten. Alarmmeldungen ließen sich überwiegend in die Rubriken schwerer Verkehrsunfall, Gefahrgut oder Technische Hilfeleistung einordnen. Zeitgemäße Hilfe könne nur mit zeitgemäßem Einsatzgerät gewährleistet werden. Dies werde durch die Beschaffung des HLF durch die Marktgemeinde vorbildlich unterstützt. Die immer niedrigere Quote an tödlichen Verkehrsunfällen sei zu weiten Teilen ein Verdienst schneller und effektiver Rettung durch die Feuerwehren.
Landrat Richard Reisinger, MdL Dr. Harald Schwartz und Reinhold Strobl sowie stellvertretender HKA-Vorsitzender Martin Wild dankten den Aktiven für ihren ehrenamtlichen Einsatz. Die gewährten Zuschüsse stellen eine Wertschätzung für das Feuerwehrwesen dar und seien in jeder Hinsicht gerechtfertigt.
Die gemeinsame Feuerwehrhymne beendete die Festveranstaltung.

Das neue Fahrzeug bietet optimale Voraussetzungen für verschiedenste Einsatzsituationen, für herkömmliche Brandeinsätze, wie auch Verkehrsunfälle und Gefahrguteinsätze sowie für die Menschenrettung. Das MAN-Fahrgestell mit einem 290 PS starken Dieselmotor und Allradantrieb ist mit einem feuerwehrtechnischen Aufbau der österreichischen Fa. Rosenbauer ausgerüstet. Das zulässige Gesamtgewicht beträgt 15.500 kg. Zur Ausstattung gehören neben den üblichen Geräten zur Brandbekämpfung eine Heckpumpe mit einer Förderleistung von 3.500 l/min bei 10 bar Ausgangsdruck, sowie eine umfangreiche Ausrüstung zur technischen Hilfeleistung. Das Fahrzeug mit dem Funknamen „Florian Hahnbach 40/1“ bietet Platz für neun Personen und hat einen Wassertank mit 1.600 l sowie eine Löschschaumreserve von 125 l. Für die Ausleuchtung von Einsatzorten steht ein pneumatischer Lichtmast zur Verfügung.

Bild 1: Im Beisein der Ehrengäste übergibt Bürgermeister Bernhard Lindner (Mitte) mit einem überdimensionalen Fahrzeugschlüssel das Fahrzeug an Kommandant Michael Iberer (links) und seinen Stellvertreter Günter Berger (rechts)

Bild 2: Der ganze Stolz der Hahnbacher Feuerwehr ist das neue HLF 20

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Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehr 2015

Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehr 2015

Am 11/ 12.9. fand zum ersten Mal ein 24-Stunden-Wachdienst mit den Jungendlichen der Feuerwehr Hahnbach statt. Um 18:00 Uhr begann der Dienst für die Jungendlichen. Nach der Begrüßung  und der Einteilung auf die Fahrzeuge, konnten sich beim anschließenden Grill  die Jungendlichen für die Übung, Gerätekunden am neuen HLF, stärken. Der erste Einsatz ließ dann nicht lange auf sich warten.  Mit dem Einsatzstichwort “Brand eines Gartenhaus“ rückten die Jungendlichen aus. Nach kurzer Erkundung an der Einsatzstelle, wurden zwei Trupps eingesetzt um den Brand mit darauffolgen Entstehungsbrand unter Einsatz eines Dritten Trupps zu löschen. Nach Rückkehr ins Feuerwehrhaus und der wieder Herstellung der Einsatzbereitschaft, erfolgte auch schon der nächste Alarm. Alarmschlagwort war:  “ Vermisste Person “ im Bereich des Vils-Pfad. Nach kurzer Suche wurde die Person gefunden und durch Erste-Hilfe-Maßnahmen transportfähig gemacht. Der Rest der Nacht blieb ruhig, bis kurz nach dem Frühstück die nächste Alarmierung folgte: „ Person eingeklemmt unter Radlader „ nach kurzer Erkundung und Sicherung der Einsatzstelle und der Schaufel wurde die Feuerwehr Sulzbach-Rosenberg mit dem Rüstzug nachalamiert. Die Einsatzkräfte der Jugendfeuerwehr Su-Ro befreiten die unter der Baggerschaufel eingeklemmte Person mit Hilfe ihrer Hebekissen, nach Übergabe der Person, rückten die Einsatzkräfte der beiden Wehren zur Besichtigung des neuen Feuerwehrhaus in Sulzbach und einer Runde Drehleiterfahren ab. Schon bei der Rückfahrt zum Gerätehaus wurden die Jugendlichen zu einer  Ölspur in den Schalkenthaner Weg alarmiert. Die ca.200 Meter  lange Ölspur wurde abgestreut und die Straße mit Schilder abgesichert.  Nach einer kurzen Besprechung im Gerätehaus, wurde die Wache mit dem Stichwort: “Person im Wasser“ zur Unterstützung der Wasserwacht Hahnbach nachalarmiert, dabei mussten die Eingesetzten Kräfte den verunglückten mit einem Boot der Wasserwacht retten. Beim  letzten Einsatz wurden die Jugendlichen mit dem Einsatzstichwort “Person in Grube“ alarmiert. Nach der Erkundung der Einsatzstelle und abdecken der Grube, wurde die Person mit Hilfe der Trage, aus der Grube befreit und den Rettungskräften übergeben.

Ein dickes und herzliches Dankschön an all die, die uns bei der Ausübung und Durchführung unterstützt haben.

Kameradschaftsabend 2015

Kameradschaftsabend 2015

Hahnbach. (ibj) Eine Vielzahl von Ehrungen, Auszeichnungen und Beförderungen gab es beim Kameradschaftsabend der Hahnbacher Feuerwehr. Herausragend war dabei die Ernennung von Walter Trösch zum Ehrenkommandant. Der Veranstaltung ging ein von Pfarrer Dr. Christian Schulz zelebrierter Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder mit acht uniformierten Feuerwehrministranten voraus.
Nach einem deftigen Abendessen im Gerätehaus wurden für 25-jährige Vereinszugehörigkeit Franz Erras, Klaus-Peter Georgi, Wolfgang Rauch, Michael Schmid, Günter Vogl, Helmut Wawersig und Ute Wild geehrt. Helmut Siegert und Karl Standecker wurden für 40-jährige Treue ausgezeichnet. Franz Graf, Konrad Huber und Erwin Stubenvoll konnten auf 50-jährige Mitgliedschaft zurückblicken. Für 60 Jahre wurden Manfred Koller und für 65 Jahre Hans Berger und Georg Strobl gedankt. Für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurde Hermann Siegert mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Gold und einer ausführlicher Laudatio gewürdigt. Für 10 Jahre aktiven Dienst wurde Tobias Emmel, für 20 Jahre Stefan Gericke und für 30 Jahre Torsten Bäumler gedankt.
Ein besonderes Augenmerk im Feuerwehrdienst wird auf die Ablegung von Leistungsabzeichen gelegt. Im Bereich „Löschgruppe“ absolvierten die Stufe 1 (Bronze) Nina Birzer, Luisa Endisch, Simon Graf, Hanna Novak, Martin Rauch und Markus Siegert. Die Stufe 2 (Silber) bekamen Andreas Graf, Christian Klier, Thomas Ritter, Julian Wawersig, Marius Wawersig und Johannes Weiß. Mit der Stufe 3 (Gold) wurden Maximilian Rauch, Katharina Schmidt und Markus Weber ausgezeichnet. Stufe 4 (Gold-Blau) gab es für Philipp Gebert und Simon Trösch. Die Stufe 5 (Gold-Grün) erreichte Dominik Preuß. Barbara Weiß schaffte die Stufe 6 (Gold-Rot).
Für die Prüfung in technischer Hilfeleistung wurde das Abzeichen der Stufe 1 (Bronze) an Andreas Graf und Verena Rußwurm verliehen. Stufe 2 (Silber) erhielten Christian Klier und Marius Wawersig. Stufe 3 (Gold) bekam Philipp Gebert. Stufe 4 (Gold-Blau) gab es für Martin Winkler. Stufe 5 (Gold-Grün) ging an Simon Trösch. Stufe 6 (Gold-Rot) bekamen Michael Iberer und Stefan Weber.
Im Atemschutzleistungsbewerb ging Bronze an Tobias Emmel, Maximilan Hammer und Marius Wawersig. Silber legten Stefan Gericke, Florian Kellner und Barbar Weiß ab. Gold erreichten Michael Iberer und Michael Wiesnet.
Das Abzeichen für die Jugendflamme erhielten Dominik Böhnisch, Kilian Gäck, Nico Schwager und Michaela Tritsch.
32 Aktive nahmen an Fortbildungslehrgängen für Truppausbildung, Maschinist, Gerätewart, Atemschutz, Funk, Jugendwart, Leiter einer Feuerwehr und Einsatzleitung teil.
Beförderungen gab es aufgrund ihres Ausbildungsstandes für Andreas Graf, Maximilian Novak und Martin Rauch zum Feuerwehrmann. Oliver Heinl, Maximilian Rauch und Katharina Schmidt wurden Oberfeuerwehrmann/frau. Torsten Bäumler und Markus Weber wurden zum Löschmeister ernannt.
Im überregionalen Bereich nahmen zahlreiche Aktive erfolgreich im Oberpfalz-Cup, am Oberbayerischen und Hessischen Feuerwehrleistungswettbewerb sowie am Bundesleistungsabzeichen in Bronze teil.
Unter großem Beifall der Anwesenden wurden elf Neumitglieder aufgenommen.
Kreisbrandinspektor Karl Luber bewertete die vielen Auszeichnungen und Teilnahmen an Fortbildungsveranstaltungen als eine eindrucksvolle Leistungsbilanz. Der Schutz und die Hilfe für die Bürger in Notsituationen werde damit sichergestellt.
Bürgermeister Bernhard Lindner zeigte sich beeindruckt vom Leistungsvermögen der Aktiven und bedankte sich für die ständige Einsatzbereitschaft. Die FF Hahnbach sei weiblich, jung und kompetent aufgestellt. Mit der Beschaffung der neuen Einsatzfahrzeuge unterstreiche die Marktgemeinde den Stellenwert des Feuerlöschwesens.
Für den Kulturausschuss dankte Martin Wild für die geopferte Freizeit im Ehrenamt und für den Fahrdienst im Ferienprograrmm.
Zum Höhepunkt des Abends wurde die Ernennung von Walter Trösch zum Ehrenkommandant der FF Hahnbach. Sie wurde in der Jahreshauptversammlung einstimmig beschlossen. Übereinstimmend würdigten Vorsitzender Rudolf Siegert und Kommandant Michael Iberer sein beeindruckendes Wirken für die Hahnbacher Wehr. Neben der Position als Vereinskassier von 1978 bis 1985 und nun wieder seit 2013 war er von 1985 bis 1989 als 2. Kommandant und von 1989 bis 2013 als 1. Kommandant maßgeblich für die Geschicke der FF Hahnbach verantwortlich. Daneben war er 21 Jahre Sprecher der Kommandanten des Inspektionsbereiches. Seine Verdienste wurden mit dem Feuerwehrehrenkreuz in Silber und Gold sowie mit dem Ehrenkreuz des Kreisfeuerwehrverbandes Amberg-Sulzbach und der Fluthelfermedaille Sachsen gewürdigt.


Bild 1: Den langjährigen Mitgliedern der Hahnbacher Feuerwehr gratulierten Kreisbrandinspektor Karl Luber, Bürgermeister Bernhard Lindner (2. und 4. von links) sowie 1. Vorsitzender Rudolf Siegert und 2. Vorsitzender Stefan Gericke (von rechts).


Bild 2: Zu den vielen Auszeichnungen gratulierten Bürgermeister Bernhard Lindner, Kreisbrandmeister Christof Strobl, Kommandant Michael Iberer, Kreisbrandinspektor Karl Luber (von links) sowie 2. Kommandant Günter Berger (2. von rechts).

Bild 3: Mit der Ernennung zum Ehrenkommandant durch Vorsitzenden Rudolf Siegert (links) und 2. Vorsitzenden Stefan Gericke (rechts) wurden die Verdienste von Walter Trösch gewürdigt.

Bild 4: Dem neuen Ehrenkommandanten gratulierten 3. Bürgermeisterin Evi Höllerer, 1. Bürgermeister Bernhard Lindner, 2. Kommandant GünterBerger, 2. Vorsitzender Stefan Gericke (von links) sowie 2. Bürgermeister Georg Götz, stellvertretender HKA-Vorsitzender Martin Wild, Vorsitzender Rudolf Siegert und Kommandant Michael Iberer (von rechts).

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Wissenstest 2015

Wissenstest 2015

Was tut eigentlich dieser Kommandant?

In der Gemeinde Hahnbach stellten sich die Jugendlichen wieder der Aufgabe des Wissentestes. Neben zwei Gastteilnehmern aus den Feuerwehren Sigl und Schönlind mussten die Jugendlichen aus den Feuerwehren Hahnbach, Adlholz, Süß, Mimbach/Mausdorf und Ursulapoppenricht wieder unter Beweis stellen was sie gelernt hatten.

In diesem Jahr stand neben dem Jugendschutz die Organisation der Feuerwehr auf dem Stundenplan. Hier wurden den Jugendlichen unter anderen die Arten der gemeindlichen Feuerwehren sowie deren Struktur aufgezeigt. Die Aufgaben des Kommandanten sowie der Landkreisführung waren nur ein Teil des zu behandelnden Lehrstoffs.

Im zweiten Teil ging es darum, was den Jugendlichen im Rahmen des Jugendschutzes alles erlaubt ist und was nicht. So wurden auch die Themen des Alkoholkonsums und der zeitlichen Aufenthaltsdauer in den Gerätehäusern und bei öffentlichen Veranstaltungen thematisiert.

Beschränken sich die Stufen 1 und 2 des Wissenstestes lediglich auf theoretische Kenntnisse mussten die Jugendlichen der Stufen 3 und 4 auch „praktisch“ zeigen was sie gelernt hatten. So mussten die Aufgaben des Kommandanten, des Kreisbrandinspektors und des Kreisbrandrates richtig zugeordnet werden. Außerdem ging es um die Rechte und Pflichten der Jugendlichen in der Feuerwehr.

Die Schiedsrichter KBI Karl Luber, KBM Christof Strobl und Michael Iberer konnten letztendlich allen Jugendlichen zum bestanden Wissenstest gratulieren und wünschten ihnen weiterhin viel Spaß in der Feuerwehr.

Insgesamt haben 31 Jugendliche aus dem Gemeindebereich Hahnbach am Wissenstest 2015 teilgenommen. Davon legten zwei Jugendliche den Wissentest der Stufe 4, drei Jugendliche der Stufe 3 (Gold), 10 Jugendliche der Stufe 2 (Silber) und 16 Jugendliche der Stufe 1 (Bronze) ab.

Durch die gemeinsame Abnahme des Wissenstestes wurde wieder die Harmonie der Feuerwehren in der Marktgemeinde untereinander deutlich. Durch derartige gemeinsame Veranstaltungen wird den Jugendlichen ein „Wir“-Gefühl vermittelt, denn die Zeiten des „Mein Feuer / Dein Feuer“ sind schon lange vorbei. In der heutigen schnelllebigen Zeit und der beruflichen Abwesenheit sind alle Feuerwehren auf eine gute Zusammenarbeit untereinander angewiesen.