Fahrzeugsegnung 2014

Fahrzeugsegnung 2014

Fahrzeugsegnung
Hahnbach. (ibj) Grund zum Feiern hatten die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Hahnbach. Das neue Mehrzweckfahrzeug wurde mit der kirchlichen Segnung seiner Bestimmung übergeben. Nach über 38 Jahren hat der VW-Bus ausgedient. Ursprünglich wurde dieser für die Einheit des Zivil- und Katastrophenschutz in Hahnbach beschafft. Nach deren Auflösung im Jahre 1996 wurde das Fahrzeug von der FF Hahnbach übernommen und in Eigenleistung für Feuerwehreinsätze umgebaut. Die zunehmenden einsatz- und sicherheitstechnischen Anforderungen an Einsatzfahrzeuge und vermehrte Instandhaltungskosten veranlassten den Marktgemeinderat im Dezember 2013 zum einstimmigen Beschluss einer Neuanschaffung.
Kommandant Michael Iberer konnte zum Festakt im Feuerwehrhaus neben vielen Aktiven Bürgermeister Bernhard Lindner mit seinen Stellvertretern und mit Altbürgermeister Hans Kummert begrüßen und brachte die Chronologie der Beschaffung in Erinnerung.
In den Segensgebeten und Fürbitten für das neue Fahrzeug verband Pfarrer Dr. Christian Schulz auch die Bitte um den Schutz der Feuerwehrleute bei den Einsätzen und allzeit gute Heimkehr.
Bürgermeister Lindner bezeichnete die Beschaffung als einen epochalen Wandel zwischen Alt- und Neufahrzeug. Die Marktgemeinde wisse um die Bedeutung ihrer Feuerwehren und ihrer Einsatzfahrzeuge samt Geräten. Nur mit der entsprechenden Ausrüstung können die sich ständig ändernden Einsatzsituationen bewältigt werden. Den Kauf des Mehrzweckfahrzeug bezeichnete er als eine arbeitsteilige Gemeinschaftsaufgabe mit Altbürgermeister nach dem Motto: „Der Alte bestellt und der Neue zahlt.“
Die Kosten betragen insgesamt rund 50.000 Euro. Nach Abzug der Zuschüsse verbleiben der Marktgemeinde rund 34.000 Euro zu finanzieren. Mit dem Verkauf des Altfahrzeugs an evtl. Liebhaber werde noch eine Minderung der Kosten erwartet. Das neue Fahrzeug vom Typ „Ford Transit“ mit einem 140 PS starken Dieselmotor ist mit dem neuen Digitalfunk ausgerüstet. Es hat im wesentlichen seine Verwendung als Einsatzleit- und Führungsfahrzeug, zum Mannschaftstransport, bei Kleineinsätzen, zur Verkehrsregelung bei Veranstaltungen und für Besorgungsfahrten. Für den aktiven Ausbildungsdienst steht es auch den übrigen Gemeindewehren in Absprache mir der Hahnbacher Wehr zur Verfügung.

Zum Bild: Bürgermeister Bernhard Lindner übergibt mit Altbürgermeister Hans Kummert die Fahrzeugschlüssel an Kommandant Michael Iberer (von rechts)

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Kameradschaftsabend 2014

Kameradschaftsabend 2014

Hahnbach. (ibj) Eine große Anzahl von Auszeichnungen, Beförderungen und Ehrungen gab es beim Kameradschaftsabend der Freiwilligen Feuerwehr Hahnbach. Aus Anlass des 130-jährigen Bestehens der Feuerwehr und des 30-jährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr wurde dieser besonders festlich und aufwendig im Rittersaal veranstaltet. Voraus ging ein von Ruhestandspfarrer Hans Peter Heindl zelebrierter Dankgottesdienst in der Pfarrkirche St. Jakobus.
Vorsitzender Rudolf Siegert bezeichnete die derzeit 15-köpfige Jugendgruppe als ein großes Kapital der Wehr. Mit ihrem gezeigten Elan und der Einsatzfreude könne man getrost der Zukunft entgegensehen. Zur Freude der Anwesenden wurden fünf Neumitglieder in die Wehr aufgenommen.
Kommandant Michael Iberer würdigte besonders die Dienste der langjährigen aktiven Mitglieder. Für 25 Jahre aktiven Dienst wurde Gerhard Preuß mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Silber ausgezeichnet. Für 40 Jahre bekam Franz Krusch das Goldene. Daneben darf er sich über einen 1-wöchigen Aufenthalt für 2 Personen im Feuerwehrerholungsheim Bayerisch Gmain freuen. Barbara Weiß und Jan Zimmermann wurden für 10 Jahre, Andreas Przibilla, Christof Trösch, Thomas Trummer und Martin Winkler für 20 Jahre, Werner Berger und Werner Graf für 30 Jahre aktiven Dienst ausgezeichnet.
Ein großer Stellenwert habe neben der Ausbildung auch die überörtliche Fortbildung. Insgesamt haben 19 Aktive an Lehrgängen für Funk, Maschinist, Jugendwart und Atemschutz teilgenommen sowie eine Ausbildung für Führerschein CE, Brandhaus, Digitalfunk, Absturzsicherung und Rettungssanitäter absolviert. Die Jugendlichen unterzogen sich dem Wissenstest und legten das Abzeichen „Jugendflamme“ ab. Das Leistungsabzeichen in Silber für Atemschutzträger wurde von zwei Wehrmännern abgelegt. Eine Besonderheit bei den Leistungsprüfungen war heuer die Teilnahme von 10 Mitgliedern bei der Grenzlandmeisterschaft und an den Leistungsspangen Luxemburg, Rheinland-Pfalz und Saarland.
Aufgrund ihrer Ausbildung wurden Verena Rußwurm und Tobias Bäumler zur Feuerwehrfrau/-mann, Tobias Emmel zum Oberfeuerwehrmann und Manfred Wismeth zum Löschmeister befördert.
Iberer dankte allen für ihre Einsatzbereitschaft und appellierte, sich weiterhin für den Feuerwehrdienst zur Verfügung zu stellen.
Kreisbrandinspektor Karl Luber lobte die vielfältigen Aktivitäten. In Hahnbach sei alles auf dem besten Weg. Besonders zu schätzen sei das erstellte Fahrzeugkonzept für die Marktgemeinde.
Bürgermeister Bernhard Lindner bezeichnete die Wehr als einen Traditionsverein Hahnbachs. Als Stützpunktwehr bilde sie ein Rückgrat für den Brandschutz und Hilfeleistungen in der Gemeinde. Die große Anzahl Jugendlicher mache ihn frohen Mutes und zuversichtlich. Zur Freude der Anwesenden teilte er die bevorstehende Lieferung des Mehrzweckfahrzeuges mit. Die Bestellung des neuen Hilfeleistungsfahrzeuges wurde vom Marktgemeinderat einstimmig abgesegnet. Mit der Lieferung sein Ende 2015 zu erwarten.
Seitens des Hahnbacher Kulturausschusses dankte Martin Wild für die Mitgestaltung des Vereinslebens im gesellschaftlichen Bereich und für die Unterstützung und Absperrdienste bei Veranstaltungen.

Bild 1: Viel Freude und Zuversicht über die große Anzahl Jugendlicher bei Bürgermeister Bernhard Lindner, Jugendwart Philipp Gebert (von rechts) sowie 1. Kommandant Michael Iberer, 2. Kommandant Günter Berger und Kreisbrandinspektor Karl Luber (1., 2. und 4. von links).

Bild 2: Bürgermeister Bernhard Lindner, 2. Kommandant Günter Berger und Kommandant Michael Iberer dankten den langjährigen aktiven Mitgliedern

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Grenzlandabzeichen 2014

Grenzlandabzeichen 2014

Landkreisfeuerwehren bei Grenzlandmeisterschaften in Völklingen/Saarland
Am Samstag, den 13. September 2014 beteiligten sich 5 Feuerwehrgruppen aus dem Landkreis – 2 Mannschaften der Feuerwehr Ensdorf, sowie jeweils eine Gruppe aus Ursensollen, Zant und Hahnbach – an den 2. Grenzlandmeisterschaften in Völklingen im Saarland. Dort konnten das luxemburgische Leistungsabzeichen, sowie die Leistungsspangen von Rheinland-Pfalz und dem Saarland erworben werden. Sozusagen als Dreingabe gab es für die Floriansjünger bei einer erfolgreichen Teilnahme auch noch das Grenzlandabzeichen.
Zum spannenden Wettkampf gegen Feuerwehren aus ganz Deutschland, waren auch Gruppen aus Österreich, Südtirol, Luxemburg und Polen angetreten.
Bereits am Freitagmittag fuhren 4 der 5 Gruppen gemeinschaftlich von Ensdorf aus über Ursensollen mit einem Bus nach Ensdorf an der Saar, wo die 43 Feuerwehrler herzlichst von den dortigen Kameraden im Gerätehaus empfangen wurden. Ein reichhaltiges Abendessen war von den dortigen Feuerwehrdamen vorbereitet worden. Neben dem Essen, vielen Gesprächen, der Besichtigung der Fahrzeuge und manchem Fachsimpeln wurde auch den saarländischen Getränken einige Aufmerksamkeit gewidmet. Ab Mitternacht wurde zum Schlafen „geblasen“, denn es galt am folgenden Tag früh aufzustehen. Einige Teilnehmer waren in Pensionen und Gästehäusern untergebracht, andere fanden ihr Schlafquartier im Feuerwehrgerätehaus Ensdorf.
Am Samstagmorgen gab es um 6:30 Uhr Frühstück im Gerätehaus. Auch hier hatten die Kameradinnen und Kameraden der Ensdorfer Wehr wieder wahre Wunder bewirkt. Die Fahrzeughalle war zu einem „Bistro“ umgestaltet worden. An den fertig eingedeckten Tischen mussten die Teilnehmer aus Bayern nur noch Platz nehmen und frühstücken.
Gegen 7:30 Uhr waren alle umgezogen und hatten ihren Schutzanzug angelegt. Nach der Verabschiedung von den Ensdorfern Feuerwehrkameraden brachte der Bus die Gruppen zur Wettkampfstätte ins Stadion nach Völklingen.
Hier fanden sich 68 Gruppen aus 5 Ländern ein um die kräftezehrenden Leistungsprüfungen abzulegen.
Die beiden Leistungspangen – Saarland und Rheinland-Pfalz – sowie das luxemburgische Leistungsabzeichen sind in ihrer Durchführung identisch, sodass die Feuerwehrler zwar dreimal antreten mussten, aber nicht jedes Mal etwas Neues zu einzuüben hatten.
Bei den Wettkämpfen, die wie der Oberpfalzcup auch nach den Richtlinien des CTIF durchgeführt wurden, war jeweils ein Löschaufbau trocken mit Wasserentnahme „offenes Gewässer“ mit der Vornahme von 2 C-Rohren vorzuführen. Anschließend musste jede Gruppe noch einen 400m-Staffellauf absolvieren, um, soweit Zeit und Fehlerpunkte passten, das Abzeichen zu bestehen.
Die Einteilung der einzelnen Gruppen war so gut getimt, dass zwischen den Leistungsprüfungen doch immer 2 bis 3 Stunden Erholungszeit lag, was die Teilnehmer sehr begrüßten.
Alle fünf Gruppen aus dem Landkreis bestanden die drei Prüfungen und konnten beruhigt der Siegerehrung am Abend entgegensehen. Diese Abschlussveranstaltung dauerte dann doch fast eine Stunde und gegen 20:00 Uhr konnten die Wettbewerbsteilnehmer den Bus, bzw. die Hahnbacher ihre Privatwagen für die Heimreise besteigen.
Stolz begutachteten die Teilnehmer die neu erworbenen Abzeichen aus den drei Ländern und das gemeinsame Grenzlandabzeichen.
Gegen 2:00 Uhr war man wieder zurück in der Oberpfalz. Der Bus wurde geleert, die Schutzanzüge, Helme und Stiefel wieder in der Halle verstaut. Anschließend ging es müde aber glücklich nach Hause.
Nach den positiven Eindrücken vom Wettbewerb werden mit Sicherheit im nächsten Jahr alle Gruppen auch am Oberpfalzcup teilnehmen, der im Mai zusammen mit der Abnahme des Bundesleistungsabzeichens in Amberg stattfindet.

Gruppenfoto der Feuerwehren aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach

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